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Region"
Synagogen in Thüringen
Übersicht
(Ehemalige) Synagogen bzw. jüdische Beträume gibt es
bzw. gab es in Thüringen in fast allen heutigen Stadt- und Landkreisen: Ilm-Kreis (IK), Kreis
Altenburger Land (ABG), Kreis Eichsfeld (EIC), Landkreis Gotha (GTH), Kreis
Hildburghausen (HBN), Kreis Nordhausen (NDH), Kreis Saalfeld (SLF), Kreis
Schmalkalden-Meiningen (SM), Kreis Sonneberg (SON), Kreis Weimarer Land (AP),
Kyffhäuserkreis (KYF), Saale-Orla-Kreis (SOK), Unstrut-Hainich-Kreis (UH), Wartburgkreis
(WAK) und in den Stadtkreisen Eisenach (EA), Erfurt (EF), Gera (G), Jena (J), Suhl
(SHL) und Weimar (WE).
Keine Synagogen gab/gibt es - zumindest nicht im 19./20. Jahrhundert - in den Landkreisen Greiz (GRZ),
Sömmerda (SÖM),
Saale-Holzland-Kreis (SHK).
Zu den unterstrichenen Orten
gibt es Unterseiten bei Alemannia Judaica.
Kursiv meint entweder Spuren früherer Jahrhunderte
/ Gemeinde spätestens im 19. Jahrhundert aufgelöst oder keine jüdische
Gemeinde. Fett meint: hier
besteht wieder/bzw. bis zur Gegenwart eine jüdische Gemeinde mit Synagoge.
Nach dem Handbuch der Gemeindeverwaltung 1924/25 lebten
jüdische Einwohner auch in Greiz (25 P. zur Gemeinde Gera), Warza (1 P. zu
Gotha), Blankenhain (5 P. zu Weimar), Kaltennordheim (40 P., zu
Aschenhausen),
Opferhausen (2 P. zu Aschenhausen), Kaltensundheim (2 P. zu
Aschenhausen),
Dermbach (15 P. zu Gehaus), Tiefenort (30 P. zu
Stadtlengsfeld), Möhra
(Gde. Moorgrund, WAK; 2 P. zu
Stadtlengsfeld), Dorndorf (8 P. zu
Stadtlengsfeld), Eisenberg (2 Fam. zu
Altenburg), Elgersburg (o.A. zu Ilmenau), Ritschenhausen (3 P. zu
Bauerbach),
Salzungen (33 P. zu Meiningen), Simmershausen (5 P. zu
Gleicherwiesen), Römhild
(2 P. zu Gleicherwiesen), Roßla (1 Fam. zu Nordhausen), Heinrichs (10 P. zu
Suhl), Zella-Mehlis (15 P. zu Suhl).
Nach dem Führer durch die Jüdische
Gemeindeverwaltung 1932/33 werden zusätzlich folgende Orte mit jeweils
wenigen jüdischen Einwohnern aufgeführt: zur Gemeinde in Gotha Personen in
Waltershausen, Friedrichroda, Ohrdruf, Georgenthal und Bad Tennstadt (zusammen
47 P.), zur Gemeinde in Jena Personen in Kahla (4 P.), zur Gemeinde in Gehaus
Personen in Unteralba (6 P.).
Die Gemeinden gehörten in den 1920er/1930er-Jahren folgenden Rabbinatsbezirken
an:
 | Zum Landrabbinat "Sachsen-Meiningen" (Sitz in
Meiningen) gehörten die Gemeinden Bauerbach, Berkach, Bibra,
Gleicherwiesen, Hildburghausen, Marisfeld, Meiningen, Sonneberg, Themar,
Walldorf an der Werra. |
 | Zum Landrabbinat "Sachsen-Weimar-Eisenach"
(Sitz in Eisenach) gehörten die Gemeinden Apolda, Aschenhausen,
Eisenach, Gehaus, Geisa, Jena, Ilmenau, Stadtlengsfeld, Vacha, Weimar. |
 | Zum Rabbinatsbezirk Fulda gehörten: Barchfeld mit
Bad Salzungen (WAK, 1924/25 34 P.) und Bad Liebenstein (WAK, 1924/25 8 P.)
und Schmalkalden. |
 | Die Gemeinden im ehemaligen Regierungsbezirk Erfurt gehörten
1924/25 dem Synagogen-Gemeinde-Verband der Provinz Sachsen an. Dies betraf
die Gemeinden in Bleicherode, Ellrich, Erfurt, Heiligenstadt, Mühlhausen,
Nordhausen, Schleusingen, Schwarza, Suhl (mit Heinrichs 1924/25 10 P. und
Zella-Mehlis, 1924/25 15 P.) und Oberhof.
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Literaturhinweis:
 | Israel Schwierz: Zeugnisse jüdischer Vergangenheit
in Thüringen. Eine Dokumentation - erstellt unter Mitarbeit von Johannes
Mötsch. Hg. von der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen ( www.lzt.thueringen.de)
2007. Zum Download
der Dokumentation (interner Link). |
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