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Jüdische Friedhöfe in Sachsen-Anhalt
Jüdische Friedhöfe in Sachsen-Anhalt
Teil 3: Orte L - Z
Übersicht zu den jüdischen Friedhöfe in Sachsen-Anhalt
siehe Sachsen-Anhalt Seite 1:
Magdeburg (MD)
Informationen und Fotos siehe Unterseite
zu den jüdischen Friedhöfen in Magdeburg (interner Link)
Naumburg (Saale) (BLK)
Zur Geschichte des Friedhofes: Ein jüdischer Friedhof wurde in
Naumburg 1794 angelegt. Auf ihm wurden bis zur Anlage eines Friedhofes in Leipzig
(1864) zumindest teilweise auch die Leipziger Juden beigesetzt. 1883 wurde der
Naumburger Friedhof aufgelöst. Die in Naumburg lebenden jüdischen Familien (es
bestand keine selbständige Gemeinde in Naumburg) brachten ihre Toten nach Weissenfels.
Das Gelände des Naumburger jüdischen Friedhofes wurde nach 1883 völlig
überbaut. Es gibt heute keine sichtbaren Spuren mehr. Nur eine Inschrift, die
vom Eingang zum Friedhof stammen soll (Text: "Tod ist nicht Tod, ist nur
Veredlung sterblicher Natur") ist noch im Straßenzug "Neumauer"
erhalten. Sie wurde in die Mauer des seit 1939 stillgelegten Domfriedhofs
eingesetzt.
Lage: Der jüdische Friedhof befand sich hinter dem Straßenzug
"Hinter der Post" zwischen Hallescher Straße und
Thomas-Müntzer-Straße. Die "Neumauer" befindet sich am ehemaligen
Domfriedhof (Ecke Lindenring).
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Ungefähre Lage des ehemaligen
jüdischen Friedhofes
in Naumburg auf dem dortigen Stadtplan: links anklicken und über das
Straßenverzeichnis weiter zu "Hinter der Post" (der ehemalige
Friedhof ist nicht eingetragen) |
Link: Website der Stadt
Naumburg (Saale)
Literatur: Zeugnisse jüdischer Kultur S. 201; Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S.
515
Neundorf (Anhalt) (SLK)
Informationen und Fotos siehe Unterseite
zum jüdischen Friedhof in Neundorf (interner Link)
Nienburg (Saale) (SLK)
Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in Nienburg
wurde Anfang des 19. Jahrhunderts angelegt. In der NS-Zeit, vor allem im
November 1938 wurde der Friedhof mehrfach geschändet. Nur noch ein kleiner Teil
der ursprüngliche vorhandenen Grabsteine ist erhalten.
Lage: Der Friedhof liegt an der Adolf-Meyer-Straße.
Link: Website der Stadt
Nienburg
Die "Adolf-Meyer-Straße" hat ihren Namen von dem aus einer jüdischen
Familie Nienburgs stammenden, später zum Katholizismus übergetretenen
Ehrenbürger Nienburgs Adolf Meyer. Er wurde im städtischen Friedhof in
Nienburg (Saale) beigesetzt: vgl. Informationsseiten zu Adolf Meyer: Link
1, Link 2.
Literatur: Zeugnisse jüdischer Kultur S. 201-202; Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S.
527.
Oschersleben/Bode
(BK)
Zur Geschichte der Friedhöfe: Der alte jüdische Friedhof in
Oschersleben wurde mit einer ersten Beisetzung 1678 eröffnet. Die
Friedhofsfläche betrug 9,88 ar. Die letzte Beisetzung war 1905. Am 1. Juni 1938
wurde das Friedhofsgelände "verkauft". Es ist nicht mehr ersichtlich,
an welcher Stelle der Friedhof genau lag.
Ein neuer jüdischer Friedhof wurde erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts angelegt.
Das Grundstück konnte von der jüdischen Gemeinde für 4.000 Reichsmark
erworben werden. Die beiden letzten
Beisetzungen waren 1938. Es sind nur noch drei Grabsteine vorhanden. Die anderen
wurden angeblich vergraben.
Lage: Der alte Friedhof lag an der Stadtmauer (Halberstädter
Straße, Ktbl. 55, Parzelle 42; Grundbuch Bd. 76, Blatt 1886). Der neue
Friedhof liegt an der Hornhäuser Chaussee
(Ortsausgang Richtung Hornhausen) neben dem städtischen Friedhof (Ktbl. 17,
Parzelle 187/8; Grundbuch des Rittergutes Bd. 5, Bl. 30).
| Anfang November
2009: Einweihung eines Gedenksteines |
Foto
links: Kerzen vor dem am 9. November 2009 enthüllten Gedenkstein
Artikel von René Döring in der "Volksstimme" vom 10. November
2009 (Artikel):
"Gestern Abend ist auf dem jüdischen Friedhof in Oschersleben während eines Totengebets ein Stein enthüllt worden
- Zum Gedenken an die jüdischen Mitbürger der Stadt.
Oschersleben. Gut 100 Frauen und Männer jüdischen und christlichen Glaubens sowie weitere Einwohner aus Oschersleben und Umgebung haben sich gestern Abend auf dem jüdischen Friedhof anlässlich des Jahrestages der Pogromnacht vom 9. November 1938 zu einem Totengebet versammelt. Dieses Gebet galt vor allem den jüdischen Einwohnern von Oschersleben, die während der Nazi-Diktatur verfolgt, vertrieben und ermordet worden sind. Gemeinsam mit dem Magdeburger Rabbiner Ariel Lotozki ist dieses Totengebet von den Oschersleber Pfarrern Christoph Sperling und Friedrich von Biela gestaltet worden.
Und diese drei Herren waren es dann auch, die im Laufe der Veranstaltung einen Gedenkstein enthüllt haben, auf dem neben einem Bibel-Zitat sowohl in hebräischer als auch in deutscher Sprache geschrieben steht :
'Zum Gedenken an die jüdischen Mitbürger unserer Stadt, die hier bestattet wurden, und an alle vertriebenen und ermordeten Angehörigen der alten Synagogengemeinde.'
In ihren Wortmeldungen haben die beiden Oschersleber Pfarrer daran erinnert, dass es schon seit längerer Zeit von jüdischer und christlicher Seite das Bestreben gegeben habe,
'aus Achtung vor der langen Geschichte jüdischen Lebens an der Bode und zugunsten des Erscheinungsbildes unserer Innenstadt'
einen Gedenkstein auf dem Friedhof zu errichten.
Was nun gestern " mit Hilfe großzügiger Spender " in die Tat umgesetzt wurde. Neben dem Oschersleber Lions-Club und der Sparkasse haben sich mehrere Oschersleber Firmen sowie die Fraktionen des Stadtrates finanziell beteiligt.
Wofür sich nicht zuletzt der Rabbiner Ariel Lotozki bedankt und den Stein als ein
'Zeichen der Hoffnung auf eine gute Zukunft' bezeichnet hat." |
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| Ende November 2009:
Friedhofschändung |
Pressemitteilung vom 30. November 2009
(ddp):
"Unbekannte schänden jüdische Gräber. Polizeilicher Staatsschutz in Sachsen-Anhalt ermittelt
Oschersleben (ddp-lsa). Unbekannte haben in der Nacht zum Montag auf einem Friedhof in Oschersleben (Landkreis Börde) Gräber von verstorbenen jüdischen Bewohnern der Gemeinde geschändet. Es seien drei Grabsteine umgestoßen worden, teilte die Polizei mit. Eine politisch motivierte Straftat könne nicht ausgeschlossen werden. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.
(ddp)" |
Link: Website der Stadt
Oschersleben/Bode
Literatur: Zeugnisse jüdischer Kultur S. 204; Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S.
538-540.
Oschersleben/Bode - Alikendorf
(BK)
Zur Geschichte des Friedhofes: Ein jüdischer Friedhof in Alikendorf
bestand bis in die NS-Zeit (bzw. danach). Er war ursprünglich von einer Mauer umgeben und mit
einem schmiedeeisernen Tor versehen. Es ist nicht mehr bekannt, wann er
eingeebnet wurde (NS-Zeit oder danach). Nach Erinnerung eines Ortsbewohners war
die Friedhofsmauer 1942/43 an einigen Stellen eingestürzt; die Mauer- und
Grabsteine wurden nach dem Krieg vermutlich von Ortsbewohnern entwendet.
Lage:
Der Friedhof lag in westlicher Richtung auf der Südseite
der Chaussee nach Kleinalsleben etwa 250 oder 300 m nach dem Ortsausgang direkt
im Scheitelpunkt einer Straßenkurse. Auf dem Messtischblatt "Gröningen"
Maßstab 1 : 25.000 (Ausgabe von 1924; siehe Ausschnitt links) ist der
Friedhof als kleines, abgegrenztes Grundstück noch eingetragen.
Link: Website der Stadt
Oschersleben/Bode
Literatur: Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S. 221f.
Hinweis: Der obige Abschnitt wurde erstellt unter Mithilfe von Hans-Joachim
Kalus, Chemnitz; von ihm wurde auch der Kartenausschnitt aus dem Messtischblatt
"Gröningen" zugesandt.
Osterburg
(Altmark) (SDL)
Zur Geschichte des Friedhofes: Über die Geschichte des jüdischen Friedhofes in Osterburg
ist wenig bekannt. Die letzte Beisetzung war etwa 1910. Er ist in der NS-Zeit oder danach zerstört worden.
Eine Gedenkstele erinnert an den Friedhof.
Lage: Der Friedhof liegt stadtauswärts in südlicher Richtung in der
Fabrikstraße beim Amtsgericht (Düsedauer Straße 4).
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Ungefähre Lage des jüdischen Friedhofes
in Osterburg auf dem dortigen Stadtplan: links anklicken und über das
Straßenverzeichnis zur Fabrikstraße/Amtsgericht. |
Link: Website der Stadt
Osterburg
Literatur: Zeugnisse jüdischer Kultur S. 204; Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S.
540.
Osterwohle
- Klein Gerstedt (VG Salzwedel-Land, SAW)
Zur Geschichte des Friedhofes: Über die Geschichte des jüdischen Friedhofes in Klein
Gerstedt ist wenig bekannt. 1960 standen noch etwa zehn Grabsteine mit
hebräischen Inschriften.
Lage: Der Friedhof liegt an der Straße von Salzwedel nach
Henningen. Hinter einer großen Rechtskurze, auf der linken Seite (etwa 500 m im
Wald) ist er zu finden.
Link: Website der Gemeinde Osterwohle / Website der VG Salzwedel-Land (beides noch nicht vorhanden)
Literatur: Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S. 434.
Quedlinburg (HZ)
Informationen und Fotos siehe Unterseite zum jüdischen Friedhof
Quedlinburg (interner Link)
*Raguhn (BTF)
Zur Geschichte der jüdischen Grabstätte: In Raguhn bestand
1944/45 ein Außenlager des KZ Buchenwald. Zwischen 200 und 500 ausschließlich
jüdische Mädchen und Frauen waren hier zur Zwangsarbeit interniert. Neun von
ihnen sind in Raguhn gestorben und wurden im Mai 1945 auf dem Ortsfriedhof
beigesetzt.
Lage: Auf dem Ortsfriedhof von Raguhn.
Link: Website der Gemeinde Raguhn (noch nicht
vorhanden)
Informationen zum
Außenlager Raguhn
Literatur: Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S. 569f.
Salzwedel (SAW)
Zur Geschichte der Friedhöfe: Ein alter jüdische Friedhof
wurde am Ende des 18. Jahrhunderts außerhalb der Stadt angelegt. Beisetzungen
fanden bis zur Anlage des neuen Friedhofes um 1850 statt. Heute sind nur noch
wenige Grabsteine (Findlinge) vorhanden, deren Inschriften kaum noch lesbar
sind.
Ein neuer jüdischer Friedhof wurde um 1850 angelegt. Die
Friedhofsfläche umfasst etwa 6,40 ar. Die letzte Beisetzung war in den
1930er-Jahren. Inwieweit der Friedhof in der NS-Zeit geschändet wurde, ist
nicht ganz klar. Nach 1945 wurde der Friedhof jedenfalls wieder hergerichtet und
seitdem gepflegt. Es sind etwa 20 Grabsteine vorhanden. Das älteste Grabmal von
1801 dürfte vom alten Friedhof hierher gebracht worden sein.
Lage: Der alte Friedhof liegt an der Landstraße im Wald
zwischen Brietz und Cheine. Der neue Friedhof liegt am Rande der
Friedhöfe Alt- und Neustadt Salzwedel an der Lüneburger Straße.
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Lage der jüdischen Friedhofes
in Salzwedel auf dem dortigen Stadtplan: links anklicken und über das
Verzeichnis der "Behörden und öffentl. Einrichtungen" zu
"Friedhof, Lüneburger Straße" (der jüdische Teil ist nicht
eingetragen). |
Link: Website der Stadt
Salzwedel
Literatur: Zeugnisse jüdischer Kultur S. Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S.
590f.
Sandersleben (MSH)
Zur Geschichte der Friedhöfe: Ein alter jüdische Friedhof in Sandersleben
besteht nicht mehr. Er wurde bis zur ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts belegt.
Von ihm ist nichts mehr vorhanden. Ein neuer jüdischer Friedhof wurde um
etwa 1830 angelegt. Der Friedhof wurde von einer Mauer umgeben. Die
Friedhofsfläche umfasst etwa 4 ar. Bereits 1923 und 1924 wurde der Friedhof
geschändet, wobei mehrere Grabsteine zerstört wurden. Nachrichten über
Schändungen aus späterer Zeit liegen nicht vor. Auf dem Friedhof sind
insgesamt etwa 50 Grabstellen vorhanden. 1989 wurde ein neues Eisengittertor
angebracht.
Auf dem städtischen Friedhof befindet sich die Grabstätte
und ein Ehrenmal für sieben in Sandersleben ermordete Häftlinge des
Todesmarsches aus dem ehemaligen Konzentrationslager Langenstein-Zwieberge bei
Halberstadt.
Lage: Der neue Friedhof liegt am Rande der Stadt rechts
an der Bergstraße.
Fotos:
(Quelle: Stadtmuseum
Sandersleben)
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Link: Homepage der Stadt Sandersleben
Informationsseite des Stadtmuseums
Sandersleben zu "Orte des Gedenkens" mit Kurzinformationen und
Fotos zum jüdischen Friedhof, Synagoge usw. (von hier auch das Foto
links oben).
Literatur: Zeugnisse jüdischer Kultur S. 205; Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S.
591; Historische Aufsätze über Sandersleben in den
Mitteilungen des Vereins für Anhaltische Landeskunde: 1/1992: Juden
in Sandersleben (von Peter Puschendorf), Teil 1; 8/1999: Juden in Sandersleben
Bis nach Amerika (Georg F. Arnstein); 9/2000: Juden in Sandersleben: Das Ende der Gemeinde und die Zerstörung
ihrer Synagoge durch Nationalsozialisten (von Peter Puschendorf).
Schönebeck (Elbe)
(SLK)
Informationen und Fotos siehe Unterseite
zu den jüdischen Friedhöfen in Schönebeck (interner Link)
Seehausen (Altmark) (SDL)
Zur Geschichte des Friedhofes: Ein jüdischer Friedhof in Seehausen
wurde Ende des 19. Jahrhunderts angelegt. 1938 wurde der Friedhof zerstört.
1988 wurde er zu einer Gedenkstätte umgestaltet. Eine Gedenkplatte erinnert an
den Friedhof.
Lage: Der Friedhof liegt nordöstlich der Stadt "Am
Schillerhain"
Link: Website der Stadt
Seehausen
Literatur: Zeugnisse jüdischer Kultur S. 206.
Staßfurt (SLK) -
Leopoldshall
Informationen und Fotos siehe Unterseite
zum jüdischen Friedhof in Staßfurt (interner Link)
Stendal (SDL)
Zur Geschichte des Friedhofes: Die Toten der jüdischen Gemeinde
Stendal wurden zunächst auf dem jüdischen Friedhof in Tangermünde
beigesetzt. 1893 wurde ein eigener jüdischer Friedhof in Stendal
eröffnet. Die letzte Beisetzung war im Dezember 1940. Ob er in der NS-Zeit
geschändet wurde, ist nicht bekannt. Der Friedhof ist von einer hohen Mauer
umgeben. Es sind etwa 50 Grabsteine vorhanden.
Lage: Der Friedhof liegt an der Uenglinger Straße 3 im
Bereich des allgemeinen Friedhofes.
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Lage des jüdischen Friedhofes
in Stendal auf dem dortigen Stadtplan: links anklicken und über das
Straßenverzeichnis zu "Friedhof, Stendal, Georgenstraße" |
Link: Website der Stadt
Stendal
Literatur: Zeugnisse jüdischer Kultur S. 206f; Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S.
618f.
Tangermünde (SDL)
Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in Tangermünde
wurde 1721 (oder erst 1744) angelegt. Er wurde 1796, 1851 und zuletzt 1907
erweitert. Er ist von einer etwa 1,90 m hohen Backsteinmauer umgeben. Die letzte
Beisetzung war Ende Januar 1941 (Paul Bernhart). Es sind etwa 70 Grabsteine
erhalten. Die Friedhofsfläche umfasst etwa 6 ar.
Lage: Der Friedhof liegt an der Magdeburger Straße 49.
Link: Website der Stadt
Tangermünde
Literatur: Zeugnisse jüdischer Kultur S. 207f; Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S.
634f.
Wegeleben - Deesdorf
(VG Untere Bode, HZ)
In Deesdorf gibt es entgegen den Angaben in mehreren
Nachschlagewerken mit höchster Wahrscheinlichkeit keinen jüdischen Friedhof.
Die Toten der jüdischen Gemeinde wurden in Gröningen
beigesetzt.
Link: Website der Verwaltungsgemeinschaft
Untere Bode
Literatur: Zeugnisse jüdischer Kultur S. 171; Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S.
290.
Weißenfels (BLK)
Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in Weißenfels
ist ein Teil des allgemeinen Friedhofes. Das Grundstück zu seiner Anlage wurde
1883 von der jüdischen Gemeinde erworben. Noch im selben Jahr fand die erste
Beisetzung statt. Es sind 58 Grabsteine erhalten, die 1987 als Kopien der alten
Steine aufgestellt wurden. Diese waren stark verwittert; die hebräischen und
deutschen Inschriften wurden übertragen.
Auf dem städtischen Friedhof (erster Weg rechts hinter der Hauptkapelle) wurde
auch die Asche von 229 russischen und ungarischen Juden beigesetzt, die im KZ
Buchenwald umgekommen sind und im Krematorium Weißenfels verbrannt wurden. 1945
wurde für sie ein Mahnmal aufgestellt, auf dem auch die Namen von 24
Weißenfelser Juden eingetragen sind, die in der NS-Zeit ermordet wurden.
Lage: Der Friedhof liegt innerhalb des städtischen
Friedhofes an der Friedensstraße.
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Lage des jüdischen Friedhofes
in Weißenfels auf dem dortigen Stadtplan: links anklicken und über das
Verzeichnis der "Behörden und öffentl. Einrichtungen" zu
"Friedhof" (der jüdische Friedhof ist nicht separat
eingetragen). |
Link: Website der Stadt
Weißenfels
Literatur: Zeugnisse jüdischer Kultur S. 208f; Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S.658f.
Werben (Elbe) (VG
Arneburg-Krusemark, SDL)
Zur Geschichte des Friedhofes: Über die Geschichte des
jüdischen Friedhofes in Werben ist wenig bekannt. Die Grabsteine des Friedhofes
sind vermutlich erst in den 1970er-Jahren abgeräumt worden. Bis dahin waren
fünf bis sechs Gräberreihen zu erkennen.
Lage: Der Friedhof liegt ungefähr in der Mitte zwischen
Werben und dem südlich gelegenen Behrendorf, nahe dem sog.
"Druidenhof" in einem Wald.
Link: Website
der Hansestadt Werben Website
der VG Arneburg-Krusemark
Literatur: Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S. 660f.
Wernigerode (HZ)
Zur Geschichte des Friedhofes: In Wernigerode gab es nach
mittelalterlichen Urkunde einen jüdischen Friedhof (1463 als keferlucht
genannt von hebräisch kefer = Grab, 1538 als jueden kirchoeffe genannt).
Nachdem 1592 die Juden der Grafschaft Wernigerode ausgewiesen worden waren,
wurde vermutlich auch der Friedhof beseitigt. Im 19./20. Jahrhundert war die
Zahl der Juden in der Stadt sehr gering. Es kam nicht zur Bildung einer Gemeinde
mit eigenen Einrichtungen.
Lage: Die Lage des mittelalterlichen Friedhofes ist nicht
bekannt.
Link: Website
der Stadt Wernigerode
Literatur: Germania Judaica III,2 S. 1585f;
Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S. 660f.
Wolmirstedt (BK)
Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in Wolmirstedt
wurde Anfang des 19. Jahrhunderts angelegt. Er umfasste etwa 3,50 ar. Es sind
nur noch wenige Grabsteinreste erhalten. In den 1950er-Jahren kamen mehrere
vollständige Grabmale mit hebräischer und deutscher Beschriftung in das
Kreismuseum in Wolmirstedt.
Lage: Der Friedhof liegt westlich der Stadt unweit der
Landstraße Wolmirstedt - Samswegen.
Link: Website der Stadt
Wolmirstedt
Literatur: Zeugnisse jüdischer Kultur S. 209f; Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S.
670.
Wörlitz (WB)
Zur Geschichte des Friedhofes: In Wörlitz konnte bereits
1719
ein jüdischer Friedhof auf einem Ackerteil des in der Stadt lebenden Juden
Hirsch angelegt werden. Auch die in Oranienbaum lebenden jüdischen Familien
brachten ihre Verstorbenen hierher. Auf dem Begräbnisplatz wurde 1790 ein
"Aufseherhaus" errichtet (ähnlich wie die am anderen Ortsrand
gelegenen "Aufseherhäuser" des christlichen Friedhofes). Wie lange
der Friedhof belegt wurde (um 1910 lebten bereits keine Juden mehr in der
Stadt), ist nicht bekannt.
In der NS-Zeit wurde der Begräbnisplatz zerstört,
die Grabsteine zerschlagen und im Ort als Pflasterungsmaterial vergeben. Aus der
Mitte des 19. Jahrhunderts ist noch eine gusseiserne Grabplatte erhalten. Der
ehemalige Friedhof ist heute zum großen Teil eine Rasenfläche, teilweise neu
bebaut.
Reste der Grabsteine gibt es noch an mehreren Stellen in Wörlitz,
wo sie als Baumaterial dienten. Ein Teil davon ist bei der Kulturstiftung
sichergestellt. Diese Reste wurden - ähnlich wie auf dem Dessauer Jüdischen
Friedhof - 2009/10 für ein im November 2010 eingeweihtes Denkmal
zusammengefügt. Eine Wiederherstellung des Friedhofs ist nicht mehr möglich,
da keine Zuordnung zu den Grabstellen mehr rekonstruiert werden kann.
| Januar 2009:
Bruchstücke von Grabsteinen werden
zusammengesetzt. |
Foto
links: Kisten voller Steine werden gesichtet - Dietrich Bungeroth (l.)
sichtet mit zwei ABM-Mitarbeitern im Depot Kosten voller Steine mit und
ohne Inschriften (Foto: MZ).
Artikel von Annette Gens in der "Mitteldeutschen Zeitung" /
Anhalt-Kurier vom 13.1.2009 (Artikel):
«Puzzle» eines Stückes unerforschter Geschichte - Bruchstücke von Grabsteinen der einstigen Wörlitzer Jüdischen Gemeinde werden zusammengesetzt
DESSAU/MZ. Vor ihnen stehen mehr als 17 Kisten und Paletten und die Frage: Wo anfangen? Es ist bitterkalt im Depot der Dessau-Wörlitzer Kulturstiftung in der Alten Schultheiß-Brauerei. Doch die Temperaturen stören die Neuankömmlinge nicht. Vielmehr schafften sie sich am Montag - an ihrem ersten Arbeitstag - Platz in ihrer künftigen "Puzzlestube", um am Dienstag nach einer Einführung von Pfarrer Dietrich Bungeroth mit ihrer eigentlichen Arbeit zu beginnen.
In den Kisten und auf den Paletten befindet sich ein Stück Wörlitzer Geschichte, die fast 70 Jahre im Dunkeln schlummerte und endlich aufgearbeitet werden soll. Es sind Bruchstücke von Grabsteinen, Befestigungen, Einfassungen des Jüdischen Friedhofs zu Wörlitz. In der Nazizeit waren das Areal beräumt und die Steine zweckentfremdet worden.
In Wörlitz konnte bereits 1719 ein jüdischer Friedhof auf einem Ackerteil des in der Stadt lebenden Juden Hirsch angelegt werden. Auch die in Oranienbaum lebenden jüdischen Familien brachten ihre Verstorbenen hierher. Auf dem Begräbnisplatz wurde 1790 ein Aufseherhaus errichtet. Wie lange der Friedhof belegt wurde - um 1910 lebten bereits keine Juden mehr in der Stadt - ist nicht bekannt. In der NS-Zeit wurde der Begräbnisplatz zerstört, die Grabsteine zerschlagen und im Ort als Pflasterungsmaterial vergeben.
Auf einem Bauerngehöft waren 1951 die ersten Grabplatten gefunden und sichergestellt worden, weiß Pfarrer Bungeroth, der seit Jahren zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Wörlitz recherchiert und sich um deren Aufarbeitung bemüht. Doch diese ersten Fundstücke sind verschollen. Im Zuge des Ausbaus eines weiteren Bauerngehöftes in der Förstergasse sind 1987 weitere Grabplatten entdeckt worden. Es ist der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz zu verdanken, dass diese Bruchstücke bis heute erhalten geblieben sind.
"Eine Arbeitsgruppe ist schon seit längerem dabei, verstreute Steine zu bergen, um damit das Andenken an die ehemalige Jüdische Gemeinde wachzuhalten", sagt Bungeroth und erinnert u. a. an Projekte mit Konfirmanden aller Jahrgänge der Auferstehungsgemeinde, die sich seit 1990 mit Zeitdokumenten, in Vorträgen mit örtlicher jüdischer Geschichte beschäftigen. In Kooperation mit dem Gymnasium Philanthropinum hat sich aus der besonderen Aktualität des Themas zum 70. Jahrestag der Reichspogromnacht am 9. November vor Wochen eine besonderes Projekt ergeben. Im November sortierten Schüler die Steinfragmente zuerst nach den Fotos, die die Kulturstiftung zur Verfügung gestellt hatte. "Doch leider waren wir nicht sehr erfolgreich", sagt
Bungeroth. Das Puzzle, das über fünf Monate fünf Dessauern innerhalb einer ABM in Trägerschaft des Brauhausvereins und mit Unterstützung der Architektin Anne Sommer Beschäftigung garantiert, hat letztlich viele Partner. Die teils körperlich schwere Arbeit, die vor den Mitarbeitern auf Zeit liegt, könnte es ermöglichen, dass zusammengesetzte Steinfragmente lesbar werden. Mit Unterstützung des Zentralrates der Juden in Deutschland sollen die Inschriften übersetzt werden.
"Es ist an der Zeit, Geschichte aufzuarbeiten", sagt Bungeroth und weiß, dass der Wörlitzer Bürgermeister das Projekt unterstützt und eine Stadtratsvorlage auf dem Wege ist. Irgendwann soll aus den zerbrochenen Grabplatten ein Denkmal entstehen. Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg. |
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| Fernsehbeitrag:
"Jüdische Grabsteine wiederentdeckt" - aus: SACHSEN-ANHALT
HEUTE. Sendung vom 21.2.2009, 19.00 Uhr |
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| November 2010:
Denkmal für den Friedhof eingeweiht |
Foto
links: Das neu eingeweihte Denkmal für den jüdischen Friedhof in Wörlitz
Artikel in MDR.de (Artikel
mit Audio: Jüdisches Denkmal in Wörlitz eingeweiht):
"Wörlitz - Denkmal erinnert an jüdischen Friedhof
In Wörlitz ist am Montag ein Denkmal eingeweiht worden, das an den ehemaligen jüdischen Friedhof der Stadt erinnert. Es besteht aus 300 Grabsteinfragmenten. Diese waren knapp 50 Jahre nach der Zerstörung des Gottesackers wieder entdeckt worden. Das Denkmal trägt in hebräischer und deutscher Sprache die Inschrift "Gedenke, vergesse Nie". Der jüdische Friedhof in Wörlitz wurde 1938 von den Nazis geschändet und zerstört. Seine Mauer wurde umgerissen, Grabsteine zerschlagen und zum Pflastern von Wegen und Höfen genutzt.
Hövelmann: Klare Zeichen setzen. Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Hövelmann mahnte anlässlich der Denkmalweihe, dass sich Vorkommnisse wie diese niemals mehr wiederholen dürften. Nationalsozialistisches Gedankengut habe auch heute noch zu viele Anhänger in unserer Gesellschaft, sagte der Minister. Deshalb sei es wichtig, klare Zeichen zu setzen und die Vorgänge der Vergangenheit immer wieder in die Erinnerung zu rufen. Unter den weiteren Rednern bei der Einweihung war auch Landesrabbiner Moshe Flomenmann.
"Ein Verbrechen wie dieses darf es nie wieder geben." Holger Hövelmann, Innenminister von Sachsen-Anhalt
Bruchstücke gefunden. In den 80er-Jahren wurden Teile der Grabsteine in einem Bauerhof gefunden. Aus diesen Resten entstand seit 2008 das Denkmal, an dem die Stadt Wörlitz, die Kulturstiftung Dessau-Wörlitz und der Zentralrat der Juden mitwirkten. Das Denkmal wurde im Depot der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz gebaut. Schüler des Dessauer Gymnasiums Philanthropinum hatten 2009 damit begonnen, die Fragmente zusammenzufügen und zu katalogisieren. Die Initiative zu dem Projekt ging von einer Gruppe aus, die sich vor zwei Jahren aus Anlass des 70. Jahrestages der Reichspogromnacht gebildet hatte. Die Projektleitung übernahm der aus Wörlitz stammenden Pfarrer Dietrich Bungeroth. Der pensionierte Seelsorger hat maßgeblich zur Erforschung der regionalen jüdischen Geschichte beigetragen. Eine Wiederherstellung des vor 250 Jahren angelegten Friedhofs war nicht möglich, da Grabsteinfragmente und Grabstellen nicht mehr zuzuordnen waren.
Großvater von Dieter Hallervorden rettet Synagoge. Zwar wurde der Friedhof der Gemeinde 1938 zerstört, die Synagoge im Wörlitzer Gartenreich blieb dank des beherzten Eingreifens des Gartendirektors Hans Hallervorden jedoch erhalten. Als Randalierer den Rundbau in der Nacht zum 11. November 1938 anzünden wollten, vertrieb er sie. Hallervorden, Großvater von Komiker-Legende Dieter Hallervorden, wurde dafür fristlos entlassen. Die Ausstattung des Gebäudes wurde später ausgelagert, verkauft oder verbrannt. Die 1789/90 nach den Plänen des Architekten Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorf erbaute Synagoge überdauerte als Vesta-Tempel die Nazi-Zeit und beherbergt seit 2003 eine Dauerausstellung zur Geschichte des Judentums in Anhalt.
Info: Jüdischer Friedhof Wörlitz.
Nach dem 30-jährigen Krieg beherbergte Wörlitz eine von insgesamt 20 jüdischen Gemeinden in Anhalt. 1719 stellte ein Jude Namens Hirsch einen Teil seines Ackers als Friedhof für die Gemeinde zur Verfügung. Auch Juden aus dem benachbarten Oranienbaum brachten ihre Verstorbenen dorthin. Auf dem Begräbnisplatz wurde 1790 ein Aufseherhaus errichtet. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts zählte die jüdische Gemeinde etwa 130 Mitglieder, danach nahm die Zahl ständig ab. Wie lange der Friedhof genutzt wurde, ist nicht bekannt. 1910 galt die jüdische Gemeinde in Wörlitz als
erloschen." |
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Lage: Der Friedhof liegt links der Straße von Wörlitz
nach Oranienbaum (Georg-Forster-Straße, Gasse 13)
Link: Website der Stadt
Wörlitz mit Informationen zur Synagoge auf Seite
"Sehenswürdigkeiten"
Fotos
zur Synagoge Wörlitz. Die ehemalige Synagoge wurde 2001- 2003 umfassend
restauriert (mit ehemaliger Mikwe).
Literatur: Zeugnisse jüdischer Kultur S. 210-212; Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S. 670.
Vortrag über "Juden in Wörlitz" von Dietrich Bungeroth: online
zugänglich.
Wulfen (VG Osternienburg,
ABI)
Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in Wulfen
wurde vermutlich im 18. Jahrhundert angelegt. In der NS-Zeit soll der Friedhof
1938 noch von einem örtlichen Großbauern in seiner Eigenschaft als SA-Mitglied
geschützt gewesen sein, allerdings ist er 1940 fast vollständig zerstört
worden. Nach 1945 wurde der Friedhof aufgeräumt und wurde schließlich als
Garten und teilweise landwirtschaftlich genutzt. Eine Mauer fasst das
Grundstück ein. Die wenigen erhaltenen Sandstein-Grabmale sind stark
beschädigt. 1982 wurde der Friedhof geschändet.
Lage: Der Friedhof liegt am Hohen Berg (Gartenland).
Link: Website der Verwaltungsgemeinschaft
Osternienburg
Literatur: Zeugnisse jüdischer Kultur S. 212; Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S.
674f.
Zerbst (ABI)
Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in Zerbst
wurde 1769 angelegt. Es sind heute noch etwa 40 Grabsteine aus der Zeit vom Anfang des
19. Jahrhunderts bis 1938 erhalten. Die Friedhofsfläche umfasst 9,71 ar. Der
Friedhof ist von einer sehr hohen Mauer umgeben.
Lage: Im Nordwesten der Innenstadt an der Grünen Straße.
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Lage des jüdischen Friedhofes
in Zerbst auf dem dortigen Stadtplan: links anklicken und über das
Verzeichnis der "Behörden und öffentl. Einrichtungen" zu
"Friedhof, jüd.". |
Link: Website der Stadt
Zerbst
Literatur: Zeugnisse jüdischer Kultur S. 212; Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S.
679f.
Teil
1: Orte A - F
Teil 2:
Orte G - K
Allgemeine Literatur:
 | Zeugnisse jüdischer Kultur. Erinnerungsstätten in
Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen und
Thüringen. Projektleitung: Kathrin Wolff. Gesamtredaktion: Cordula Führer.
Berlin 1992. |
 | Michael Brocke/Eckehart Ruthenberg/Kai Uwe Schulenburg:
Stein und Name. Die jüdischen Friedhöfe in Ostdeutschland (Neue
Bundesländer/DDR und Berlin). Berlin 1994. |
 | Michael Brocke/Christiane E. Müller: Haus des Lebens.
Jüdische Friedhöfe in Deutschland. Leipzig 2001. |
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