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Jahrestagungen von Alemannia Judaica Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft (Frühere und bestehende) Synagogen Übersicht: Jüdische Kulturdenkmale in der Region Bestehende jüdische Gemeinden in der Region
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Jüdische Friedhöfe in Oberbayern Übersicht: Hinweis: zum mittelalterlichen Grabstein der
Ester in Neuburg an der Donau (ND) siehe Seite
des Jüdisch Historischen Vereins Augsburg.
Zur Geschichte des Friedhofes: Auf dem KZ-Friedhof in Burghausen wurden 253 der insgesamt 2.249 KZ-Häftlinge beigesetzt, die ursprünglich in Massengräbern im Mühldorfer Hart verscharrt waren. Die Inschrift auf dem Gedenkstein lautet: "Hier ruhen 253 unbekannte KZ-Tote, unter denen sich auch Häftlinge jüdischer Konfession befinden". Lage: Am Ende der Burganlage, Straße "Am Pulverturm". Link: Website der Stadt
Burghausen Zur Geschichte des Konzentrationslagers in Dachau siehe die Seiten der KZ-Gedenkstätte Dachau. Zur Geschichte des Friedhofes Dachau-Leitenberg (Quelle: KZ-Gedenkstätte Dachau): Vom 28. Februar 1945 bis zum 27. April 1945 wurden auf Anweisung der Kommandantur des KZ Dachau auf dem Leitenberg im Dachauer Ortsteil Etzenhausen acht Massengräber angelegt. Möglicherweise, einige Aussagen deuten daraufhin, wurde sogar bereits im Oktober 1944 das erste Massengrab dort angelegt, da aus Kohlemangel die Krematorien nicht mehr betrieben werden konnten. Bis zur Befreiung am 29. April 1945 sind dort nachweislich 4.318 tote KZ-Häftlinge bestattet worden. Weitere 1.879 tote Häftlinge sowie die bei den Kämpfen in der Nähe Dachaus ums Leben gekommenen deutschen Wehrmachtssoldaten wurden bis mindestens zum 18. Mai 1945 in zwei weiteren Massengräbern beigesetzt. Sämtliche Massengräber wurden in den Jahren 1955 bis 1959 vom französischen Suchdienst für Kriegsopfer exhumiert. Nach Abschluss der Exhumierung wurden die als französische Staatsangehörige erkannten Toten in die Heimat überführt - auch belgische, niederländische und italienische Tote wurden damals zurückgebracht. Die übrigen Toten zusammen mit KZ-Opfern aus einigen aufgelassenen KZ-Friedhöfen in Oberbayern wurden auf dem Leitenberg wieder bestattet. Die Exhumierungsprotokolle wurden zur Grundlage einer Gräberliste: nach den Berechnungen der zuständigen staatlichen Stellen sind auf dem KZ-Friedhof Leitenberg insgesamt 7.609 Tote begraben, von denen nur 204 mit Namen bekannt sind. Der Ehrenfriedhof wurde im Dezember 1949 eingeweiht; neben den Gräbern enthält er eine achteckige, turmartige Gedächtnishalle für die KZ-Opfer sowie seit 1963 die italienische Gedenkkapelle "Regina Pacis". Im Jahre 1999 wurde ein Gedenkstein für die polnischen Opfer unter den Toten eingeweiht. Die jüdische Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers befindet sich auf der rechten, hinteren Seite der Gedenkstätte. Ein weiterer Gedenkstein steht rechts neben dem Krematorium. In der Terrassengrabanlage auf dem Waldfriedhof der Stadt Dachau wurden die letzten 1.230 Toten des Konzentrationslagers Dachau begraben. Auch hier befindet sich eine Gedenkstätte. Link: Website
der KZ-Gedenkstätte
Dachau
Fuchstal - Seestall (LL, KZ-Friedhof)
Igling - Holzhausen (LL, KZ-Friedhof)
Igling - Stoffersberg - Kiesgrube (LL, KZ-Friedhof)
Igling - Stoffersberg - Wald (LL, KZ-Friedhof)
Zur Geschichte des Friedhofes: Lage: Link: Website der Gemeinde
Kinding Kraiburg am Inn (MÜ, KZ-Friedhof) Zur Geschichte des Friedhofes: Auf dem Friedhof wurden 242 Häftlinge der Konzentrationslager bei Mühldorf beigesetzt. Neben den KZ-Häftlinge wurden auch einige der Opfer des Todesmarsches von Buchenwald/Flossenbürg begraben. Die Inschrift des Grabsteines lautet: "242 unschuldigen Opfern des Nationalsozialismus zum ewigen gedenken! April 1945. Durch Hass erniedrigt - Durch Leid geadelt". Lage: Der KZ-Friedhof liegt neben dem Kraiburger Dorffriedhof. Link: Website der Marktgemeinde Kraiburg am Inn Landsberg / Lech (LL, KZ-Friedhof)
Landsberg - Erpfting (LL, KZ-Friedhof)
Mühldorf am Inn (MÜ, KZ-Friedhof) Zur Geschichte des Friedhofes: Im früheren Landkreis Mühldorf
befand sich ein Komplex von KZ-Außenlagern und Zwangsarbeitslagern, deren
Häftlinge unter dem Decknamen "Weingut I" eine unterirdische
Flugzeugfabrik errichten mussten. Der Bau dieser Anlage im Mühldorfer Hart bei
Mettenheim begann im Sommer 1944 als Außenlager des KZ Dachau mit Tausenden von
Häftlingen, von denen viel auf Grund der katastrophalen Lebens- und
Arbeitsbedingungen umgekommen sind. Nähere Informationen hierzu auf der Internetseite
der Geschichtswerkstatt Mühldorf. Link: Website der Stadt Mühldorf am Inn.
Neumarkt - Sankt Veit (MÜ, KZ-Friedhof) Zur Geschichte des Friedhofes: Auf dem KZ-Friedhof in Neumarkt wurden 400 Häftlinge der Konzentrationslager bei Mühldorf beigesetzt. Lage: Der Friedhof liegt oberhalb des Staudacher Bergs. Link: Website der Gemeinde
Neumarkt-Sankt Veit St. Ottilien (bei Eresing, LL, KZ-Friedhof)
Schwabhausen (Gemeinde Weil, LL, KZ-Friedhof)
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