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(links: Ortsname "Kleineibstadt" auf dem Memorbuch von 1802)
Kleineibstadt (Gemeinde
Großeibstadt, VG Saal an der Saale, Kreis Rhön-Grabfeld)
Jüdische Geschichte / Synagoge
(erstellt unter Mitarbeit von Elisabeth Böhrer)
Übersicht:
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde (english
version)
In Kleineibstadt bestand eine jüdische Gemeinde bis
1937. Ihre Entstehung geht in die Zeit des 17./18. Jahrhunderts zurück. Der
älteste Grabstein eines Juden aus Kleineibstadt im jüdischen
Friedhof Kleinbardorf datiert von 1751. Die jüdischen Familien
standen unter dem Schutz Freiherren von Münster. 1753 gab es am Ort bereits 13
jüdische Haushaltungen.
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Zahl der jüdischen Einwohner wie
folgt: 1810 75, 1813 104, 1816 108 jüdische Einwohner (22,8 % von insgesamt 473),
1830 97, 1837 101
(15,6 % von 642), 1848 93, 1867 93 (18,1 % von 514), 1871 100, 1880 114 (21,8 % von 522), 1890 105,
1900 72
(13,8 % von 520), 1910 50 (9,9 % von 505).
Bei der Erstellung der Matrikellisten 1817 werden in Kleineibstadt auf
insgesamt 18 Matrikelstellen die folgenden jüdischen Familienvorstände
genannt (mit neuem Familiennamen und Erwerbszweig): David Samuel Ambach
(Viehhandel); Hirsch Abraham Wohlfromm (Viehhandel), Maier Salomon Sachs
(Warenhandel), Maier Hirsch Frank (Unterhändler), Schlom Wolf Wohlfromm
(Viehhandel), Mantel Aron Reinhold (Viehhandel), Schmul Kuhn Kohl (Warenhandel),
Joseph Aron Reinhold (Kleinhandel), Salomon Aron Reinhold (Viehhandel), Goetz
Baer Rosenmann (Kleinhandel), Simson Schmul Neuland (Kleinhandel), Samuel Koppel
Ledermann (Kleinhandel), Raphael Abraham Wohlfromm (Viehhandel), Salomon Simson
Neuland (Kleinhandel), Wolf Sekel
Strauß (Unterhändler), Fromm Baer Rosenmann (Schlachter), Joseph Hirsch
Hennemann (Warenhändler), Witwe von Schlom Sänger (Kleinhandel). Nicht in die
Liste aufgenommen wurde Salomon Isac Wertheimer.
An Einrichtungen hatte die jüdische Gemeinde eine Synagoge
(s.u.), seit 1875 - mit dem Dienstantritt von Lehrer Salomon Senger s.u. - eine
jüdische Elementarschule, ansonsten eine Religionsschule sowie ein rituelles
Bad. Zur Besorgung religiöser Aufgaben der Gemeinde war ein
Religionslehrer angestellt, der zugleich als Vorbeter und Schächter tätig war.
Unter den Lehrern war - neben dem schon genannten Salomon Senger - auch Maier
Adler (gest. 1874). Die Toten der Gemeinde wurden im jüdischen Friedhof Kleinbardorf
beigesetzt. Die Gemeinde gehörte zum Distriktsrabbinat Burgpreppach.
Im Ersten Weltkrieg fielen aus der jüdischen Gemeinde Gustav Reinhold
(geb. 17.2.1899 in Kleineibstadt, vor 1914 in Würzburg wohnhaft, gef.
22.8.1918), Theo (Wolf) Reinhold (geb. 3.5.1882 in Kleineibstadt, vor 1914 in
Alsfeld wohnhaft, gef. 5.2.1919), Abraham Wildberg (geb. 22.1.1885 in
Kleineibstadt, vor 1914 in Karlsruhe wohnhaft, gef. 23.10.1916). Ihre Namen stehen auf dem Gefallenendenkmal
im christlichen Friedhof (an der Friedhofsmauer rechts neben der Friedhofshalle).
Um 1924, als noch etwa 25 Personen zur jüdischen Gemeinde gehörten (5 %
von etwa 500 Einwohnern), waren die Vorsteher der Gemeinde Abraham Wolfrom und
William Strauß. Den
Religionsunterricht der damals sechs jüdischen Kinder erteilte Lehrer Heinrich
Adler aus Königshofen. Bereits
seit einigen Jahren hatten sich die Gemeinden von
Kleineibstadt und Kleinbardorf zusammengeschlossen, um noch Gottesdienste
abhalten zu
können. In beiden Orten gab es nicht mehr die zur Gottesdienstfeier
vorgeschriebene Zahl von zehn Männern. So wurde 14-tägig gewechselt. An einem
Sabbat wurde Gottesdienst in Kleineibstadt, am anderen in Kleinbardorf
abgehalten.
Im "Handbuch der jüdischen Gemeindeverwaltung von 1924/25" ist
Kleinbardorf als Filiale von Kleineibstadt genannt. Die Gemeinden hatten einen
gemeinsamen Synagogenvorstand gebildet. Vorbeterdienste übernahmen Abraham Kahn (Kleinbardorf) und
Abraham Wolfrom (Kleineibstadt), als Schochet war Abraham Kahn tätig.
1933 lebten nur noch sieben jüdische Personen in Kleineibstadt (1,3 %
von insgesamt 546 Einwohnern). Die Gemeinde wurde 1937 vom Verband der
Bayerischen Israelitischen Gemeinden aufgelöst. Zwischen 1937 und 1939
emigrierten drei der jüdischen Einwohner (zwei in die USA, einer nach
Shanghai). Im August 1941 wurden die letzten sechs Königshofener
Juden nach Kleineibstadt eingewiesen. Damit lebten wieder 11 jüdische Personen
am Ort. Neun von ihnen wurden 1942 deportiert (sechs im April 1942 nach Izbica
bei Lublin; drei im September 1942 in das Ghetto Theresienstadt). Das Schicksal
einer jüdischen Frau ist nicht bekannt. Eine in sogenannter
"Mischehe" lebende Frau - Jenny Stumpf geb. Reinhold - hat die NS-Zeit
überlebt.
Von den in Kleineibstadt geborenen und/oder längere Zeit am Ort
wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit
umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad
Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches
- Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen
Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): David Ambach (1875), Max Ambach (1881), Berta
Blumenfeld geb. Reinhold (1886), Betty Cahn geb. Reinhold (1881), Johanna
Hofmann (1926), Julius Hofmann (1892), Ludwig Hofmann (1923), Selma Hofmann geb.
Schlorch (1894), Lina Kimmelstiel geb. Reinhold (1891), Samuel Kohl (1881),
Eleonore Kremer geb. Wildberg (1880), Betty Mann geb. Wolfrom (1886), Marianne
Moses geb. Kohl (1875), Hermann Neuland (1871), Ida Reinhold (1873), Josef
Reinhold (1916), Lina Reinhold (1877), Max Reinhold (1893), Siegfried Reinhold
(1885), Siegmund Reinhold (1895), Sofie Reinhold (1876), Feist Rosenmann (1858),
Emma Schloss geb. Ambach (1876), Hella Schwarzhaupt geb. Reinhold (1897),
Karoline (Lina) Sommer geb. Wolfrom (1875), Frieda Stern geb. Werner (1878),
Hannchen Wertheimer geb. Neuland (1868), Anna Westheimer (1898), Siegmund Wildberg
(1876), Käthe
Wiur geb. Strauss (1902), Betty Wolfrom (um 1880), Edgar (Emanuel) Wolfrom
(1903), Joseph Wolfrom (1913), Martha (Merle) Wolfrom (1874), Michael Wolfrom (), Pauline (Paula) Wolfrom geb. Adler (1885),
Johanna Zeilberger geb. Reinhold (1890), Julius Zeilberger (1883).
Die kursiv markierten Personen stammten aus Königshofen
und waren erst 1941 nach Kleineibstadt eingewiesen worden.
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde
Aus der Geschichte der
jüdischen Lehrer
Hinweis auf Lehrer Maier Adler (gest. 1874)
Aus der Geschichte der
jüdischen Lehrer
Hinweis auf Lehrer Maier Adler (gest. 1874)
Nach den Recherchen von Elisabeth Böhrer (Sterbeeintrag Kleineibstadt)
ist der Religionslehrer Maier Adler in Kleineibstadt, geb. zu Wüsten(sachsen?),
am 24. Juni 1874 zu Kleineibstadt gestorben und am 26. Juni 1874 in Kleinbardorf
beerdigt worden.
Zum Tod von Lehrer Salomon Senger
(1929)
Artikel
in der "Bayerischen Israelitischen Gemeindezeitung" vom 15.
Januar 1929: "Salomon Senger - seligen Andenkens.
Würzburg. Am 20. Dezember wurde in Würzburg mit Salomon Senger einer der
ältesten jüdischen Lehrer Bayerns zu Grabe getragen. Geboren am 28.
Februar 1843 in Kleineibstadt, besuchte Senger nach Absolvierung der
Volksschule seines Heimatortes vom Jahre 1846 an die Talmud-Tora-Schule in
Burgpreppach und die
Präparandenschule in Unsleben, um
sich dort für den Lehrerberuf vorzubereiten. Das Lehrerexamen legte er
anfangs der sechziger Jahre am staatlichen Schullehrerseminar in Würzburg
ab (die Israelitische Lehrerbildungsanstalt trat erst 1864 ins Leben).
Seine erste Anstellung fand er in Brünnau,
um kurze Zeit darauf nach Westheim bei
Hassfurt zu übersiedeln. Nach zehnjähriger Wirksamkeit als
Religionslehrer in Westheim berief ihn seine Heimatgemeinde Kleineibstadt
auf ihre neu gegründete Volksschulstelle; die Einrichtung dieser
Schulstelle erfolgte auf Anregung von Senger; die Erfüllung des an ihn
ergangenen einmütigen Wunsches der Heimatgemeinde, die Stelle in
Kleineibstadt anzutreten, hatte er nämlich von der Umwandlung der
Religionslehrerstelle in eine Volksschulstelle abhängig gemacht. Während
der 30 Jahre seiner Wirksamkeit in Kleineibstadt wurde der Name Senger in
der Lehrerwelt in Bayern und in der ganzen Öffentlichkeit mit Achtung und
Ehrerbietung genannt. Senger (Kleineibstadt) gehörte zu den
Mitbegründern des Israelitischen Lehrervereins für Bayern. Die von ihm
geführte Schule erfreute sich in den achtziger und neunziger Jahren des
vorigen Jahrhunderts des Rufes einer Musterschule sowohl bei den Behörden
als auch im Kreise der Kollegen. Senger gehörte zu den Persönlichkeiten,
welchen Erziehen und Bilden junger Menschen inneres Bedürfnis,
Herzenssache, Lebenselement ist. In seinem Hause hatte er stets eine
größere Zahl auswärtiger Schüler aufgenommen, denen er mit seiner
gleichgesinnten und gleichstrebenden Gattin der liebevolle Pflegevater,
der väterliche Erzieher, der treue Führer zur Lebenstüchtigkeit und
beruflichen Vorbildung war. Zahlreiche seiner Jünger, darunter solche,
deren Name in der Lehrerwelt einen guten Klang hat, haben ihre erste
Vorbildung vor Eintritt in die Präparandenschule im Hause Sengers
gefunden; die in alle Gaue Deutschlands zerstreuten Schüler hängen noch
heute mit Begeisterung und Verehrung an ihrem ehemaligen Lehrer und
Meister. Im bayerischen Lehrerverein erregte Senger zu Anfang dieses
Jahrhunderts mit seinem Referat über die Lesebuchfrage bewunderndes
Aufsehen. Hier zeigte sich Senger als Meister der neuzeitlichen
pädagogischen Bestrebungen; auch seine glänzende Rednergabe (er sprach
stundenlang völlig frei) erregte allgemeine Bewunderung. Im Jahre 1904
trat Senger in den Ruhestand und siedelte nach Würzburg über. Auch hier
lebte er noch jahrelang seinem Berufe, der Erziehung und Betreuung von
Schülern, die in seinem Hause Aufnahme gefunden hatten.
Sengers Wesen war Bescheidenheit und Menschenfreundlichkeit, Milde und
Güte, die auf alle, die mit ihm zusammen kamen, einen unauslöschlichen
Eindruck machten. Am Grabe zeichnete Bezirksrabbiner Dr. Hanover das
Charakterbild dieser naturechten Erzieherpersönlichkeit, deren
Bescheidenheit und Seelenadel hervorhebend, die im persönlichen,
freundnachbarlichen Verkehr ihm selbst sich offenbart hatten. Namen des
jüdischen Lehrer rief Kollege Mandelbaum, ein Schüler des Verewigten,
der von ihm in früher Jugend als Vater und Lehrer betreut wurden, Worte
des Dankes und der Verehrung nach.
Bescheidenheit, Güte, Hilfsbereitschaft und Selbstaufopferung stempeln
Senger zu einer Pestalozzinatur. Im Geheimnis seiner Persönlichkeit liegt
die eigenartige Wirkung seiner Erziehungserfolge begründet. Wenn
jüdische Erzieher das Andenken ihrer Führer und Vorbilder feiern, wird
stets der Name Salomon Senger in Ehren genannt
werden." |
Zum Tod von Hanna Sänger, Witwe von Lehrer Salomon
Senger (1929)
Mitteilung
in der "Bayerischen Israelitischen Gemeindezeitung" vom 15.
September 1929: "Am 7. August verschied in Würzburg Frau Hanna
Senger, die Witwe unseres vor einigen Jahren dahingegangenen Salomon
Senger, früher Volksschullehrer in Kleineibstadt." |
Zur Geschichte der Synagoge
Eine Synagoge wurde 1827 erbaut. Diese Jahreszahl ist
bis heute über dem Eingangsportal an der Westseite zu lesen. Sie blieb über 100 Jahre
Mittelpunkt des jüdischen Gemeindelebens in Kleineibstadt.
Im Mai 1937 wurde sie geräumt und für RM 715 verkauft. In dem Gebäude
sollte ein Bullenstall eingerichtet werden. Auf Einspruch Ortspfarrers kam es
nicht dazu. Es wurde - auch nach 1945 - als Lagerhaus der Firma Raiffeisen für
Kohle und chemische Dünger zweckentfremdet. Acht Torarollen und die übrigen
Ritualien waren dem Verband der Bayerischen Israelitischen Gemeinden nach
München übergeben worden. Sie wurden beim Novemberpogrom 1938 zerstört.
Derzeit befindet sich das ehemalige Synagogengebäude in
Privatbesitz und wird als Lager verwendet. Es zeigt inzwischen erhebliche
Bauschäden.
Adresse/Standort der Synagoge: An der Barget 18 /
Ecke Hüttengasse.
Fotos
(Quellen: Foto des
Memorbuches von Theodor Harburger, Aufnahmedatum 15. Januar 1930; Quelle: Central Archives for the
History of the Jewish People, Jerusalem; veröffentlicht in Th.
Harburger: "Die Inventarisation jüdischer Kunst- und Kulturdenkmäler in Bayern.
1998 Band I, S. 326; neuere Fotos: Jürgen Hanke, Kronach, Aufnahmen von 2004,
aus: www.synagogen.info).
| Historisches |
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Titelblatt des
"Memorbuches" (oberste Zeile) der jüdischen Gemeinde
Kleineibstadt. Geschrieben: Dienstag, 27. April 1802 - 10. Tag im
Omerzählen 5562 |
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| Neuere Fotos |
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Das
Synagogengebäude 2004
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Innenaufnahme von der
ehemaligen
Frauenempore
(Quelle: www.synagogenprojekt.de) |
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Fotos 2007
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 29.5.2007) |
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An der Ostfassade wurde eine
Laderampe
erstellt mit einem Zugang und Durchbruch
im Bereich des
früheren Toraschreines |
Ansichten des
Gebäudes von Südosten (links) und von Westen |
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| Bereich über dem
ehemaligen Eingangsportal zur Synagoge mit der Jahreszahl 1827 |
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Erhebliche
Bauschäden zeigt das Gebäude inzwischen an der Außenmauer |
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Gedenktafel für die
jüdische Gemeinde
an der Trauerhalle im
christlichen Friedhof |
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Gedenktafel im christlichen
Friedhof mit der Inschrift: "In Kleineibstadt bestand bis
1937 eine
Jüdische Kultusgemeinde. Synagoge: An der Barget 18. Die Gemeinde
gedenkt
ihrer ehemaligen jüdischen Mitbürger. Zur Erinnerung und Mahnung". |
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Denkmal für die in
den
Weltkriegen Gefallenen
im christlichen Friedhof |
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Auf den Tafeln des
Ersten Weltkrieges stehen auch die Namen der jüdischen Gefallenen:
Gustav
Reinhold, Wolf Reinhold und Abraham Wildberg. |
Links und Literatur
Links:
Literatur:
 | Baruch Z. Ophir/Falk Wiesemann: Die
jüdischen Gemeinden in Bayern 1918-1945. Geschichte und Zerstörung. 1979
S. 336-337. |
 | Israel Schwierz: Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens in
Bayern. Eine Dokumentation der Bayerischen Landeszentrale für politische
Bildungsarbeit. A 85. 1988 S. 77-78. |
 | Pinkas Hakehillot: Encyclopedia of Jewish
Communities from their foundation till after the Holocaust. Germany -
Bavaria. Hg. von Yad Vashem 1972 (hebräisch) S. 551-552.
|
 | Reinhold Albert: Geschichte der Juden im Grabfeld.
1990.
|
 | Dirk Rosenstock: Die unterfränkischen
Judenmatrikeln von 1817. Eine namenkundliche und sozialgeschichtliche
Quelle. Reihe: Veröffentlichungen des Stadtarchivs Würzburg Band 13.
Würzburg 2008. S. 187.
|
 | Beitrag von Cordula Kappner über die Familie
Wolfrom aus Kleineibstadt: Artikel "Bewegende Schicksale der
Wolfroms" in der "Main-Post" vom 1. September 2009 (als
pdf-Datei eingestellt).
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Article from "The Encyclopedia of Jewish life Before and During the
Holocaust".
First published in 2001 by NEW
YORK UNIVERSITY PRESS; Copyright © 2001 by Yad
Vashem Jerusalem, Israel.
Kleineibstadt Lower Franconia. A Jewish community
existed in the mid-18th century. A synagogue was erected in 1828 and a Jewish
public school opened in the early 1870s. The Jewish population was 114 (of a
total 522) in 1880 and seven in 1933. The synagogue building was sold in 1937.
Six Jews were brought to Kleineibstadt from Koenigshofen in 1941 and of the total
of 11 present in 1942, six were deported to Izbica in the Lublin district
(Poland) on 25 April and three elderly women to the Theresienstadt ghetto in 10 September
1942 via Schweinfurt.

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