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Jahrestagungen von Alemannia Judaica Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft (Frühere und bestehende) Synagogen Übersicht: Jüdische Kulturdenkmale in der Region Bestehende jüdische Gemeinden in der Region
| Annweiler am Trifels (VG
Annweiler, Landkreis Südliche Weinstraße) Zur jüdischen Geschichte in Annweiler In Annweiler, das 1219 zur Reichsstadt erhoben wurde, lebten Juden zunächst
im Mittelalter. Sie hatten zu Beginn des 14. Jahrhunderts eine jährliche
Reichssteuer von 4 Pfund zu bezahlen. Von einer Verfolgung während der Pestzeit
ist nichts bekannt. 1362 wird eine Jüdin in der Stadt genannt, die in diesem
Jahr einen Schutzbrief auf 5 Jahre von den Pfalzgrafen erhielt. 1477 bis 1490
lebte ein Jude in der Stadt, seit 1486 ein weiterer. Zur Geschichte des Friedhofes Der Friedhof der Gemeinde ist einer der ältesten erhaltenen
jüdischen Friedhöfe im Bereich der Pfalz. Er wurde bereits im 16.
Jahrhundert belegt. Wieso er in Annweiler angelegt wurde, ist nicht bekannt. 1540/41
zahlte Hud Hyrtz der Stadt Annweiler 30 Gulden Abgabe für den Friedhof. Dieser
war Begräbnisplatz für Juden in einer weiten Umgebung. Zwischen 1606 und 1684
zahlten folgende jüdischen Gemeinden (bzw. jüdische Familien in den Orten) Abgaben nach Annweiler zur Unterhaltung
und für die Nutzung des Friedhofes: Albersweiler,
Waldhambach, Eschbach, Bergzabern, Pleisweiler, Gleishorbach,
Arzheim,
Billigheim, Rohrbach, Göcklingen, Klingenmünster, Ingenheim.
Ein Teil dieser Orte hat die Verstorbenen seit der Anlage des Friedhofes in
Ingenheim um 1650 danach dort beigesetzt. Der Friedhof in Annweiler wurde
seitdem vor allem von der Gemeinde in Albersweiler belegt. Link zum Stadtplan Annweiler: hier
anklicken und "Industriestraße" eingeben; der jüdische
Friedhof ist als Grünstreifen mit zwei Kreuzen markiert.
Links und Literatur Links:
Literatur:
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