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Jahrestagungen von Alemannia Judaica Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft (Frühere und bestehende) Synagogen Übersicht: Jüdische Kulturdenkmale in der Region Bestehende jüdische Gemeinden in der Region
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Weyer mit
Nochern und Lierschied (VG Loreley, Rhein-Lahn-Kreis) Übersicht:
Hinweis: es gab auch in Weyer
(Kreis Limburg-Weilburg) eine jüdische Gemeinde Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde (english version) In den Orten Weyer, Nochern und Lierschied lebten im 18./19.
Jahrhundert und bis zur NS-Zeit jeweils nur wenige jüdische Familien, die sich
um 1800 zu einer Synagogengemeinde mit Sitz in Weyer zusammengeschlossen hatten.
1841 bestand die Gemeinde aus vier Familien: zwei Familien mit sechs männlichen
Personen in Weyer, eine Familie mit eine männlichen Person in Nochern und eine
Familie mit vier männlichen Personen in Lierschied. Mit dieser Zahl von
insgesamt elf männlichen Personen konnte man gemeinsam die für die
Gottesdienste geforderte Zehnzahl der Männer (Minjan) erfüllen. Dennoch
gab es in diesem Jahr Überlegungen die in den drei Orten lebenden jüdischen
Familie der Gemeinde in St. Goarshausen anzuschließen, zumal man bereits seit
1818 keinen eigenen Religionslehrer für die Kinder mehr in der Gemeinde
hatte. Von den in Weyer geborenen und/oder längere Zeit am Ort
wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit
umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad
Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches
- Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen
Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): Hedwig Ackermann geb.
Lorig (1911), Jakob Ackermann (1875), Karoline (Jetty) Ackermann geb. Mandel
(1875), Nathan Ackermann (1938), Siegfried Ackermann (1902), Cerline Baum geb.
Ackermann (1876), Rosa Feist geb. Ackermann (1908), Selma Feist (1908), Selma
Goldschmidt geb. Ackermann (1895), Sibilla Halberstadt geb. Ackermann (1898),
Karoline Levy geb. Ackermann (1869), Emilie Marx geb. Ackermann (1878), Martha
Rosenthal geb. Ackermann (1911).
Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde
Zur Geschichte der Synagoge Seit etwa 1818 war eine Betstube im Haus des
Gemeindevorstehers Moses Ackermann eingerichtet. Zuvor wurden die Gottesdienste
abwechselnd in Wellmich und in Weyer gehalten, offenbar jedoch noch nicht im
Haus des Vorstehers. Der Betraum im Haus Ackermann in der Schulstrasse war auch
noch unter seinem Enkel Moses Ackermann II. in Benutzung. Adresse/Standort der Synagoge: Schulstraße
1 Fotos
Links und Literatur Links:
Literatur:
Weyer (II) (Loreley) Hesse-Nassau. In
1841 the Jews of Lierschied, Nochern and Weyer (Weyer ueber Sankt Goarshausen)
founded one small community with a synagogue in Weyer. Most Jews left before
Worldwar II; nine were deported in 1941.
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