Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Die jüdischen Friedhöfe im Stadtkreis Kassel und Landkreis Kassel (KS)

Übersicht:

Bad Karlshafen - Helmarshausen  
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Breuna  
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Breuna - Wettesingen   
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Calden - Meimbressen  
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Grebenstein  
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Hofgeismar  
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Hofgeismar - Hümme  
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Kassel  
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Liebenau/Hessen  
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Liebenau/Hessen - Niedermeiser   
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Naumburg/Hessen   
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Schauenburg - Breitenbach bzw. Hoof   
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Trendelburg 
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Trendelburg - Sielen  
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Wolfhagen  
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Zierenberg   
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Bad Karlshafen - Helmarshausen 

Felsberg Friedhof 163.jpg (132754 Byte) Zum Friedhof in Helmarshausen besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken

    
  

Breuna 

Breuna Friedhof 155.jpg (117022 Byte) Zum Friedhof in Breuna besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken

    
  

Breuna - Wettesingen 

Wettesingen Friedhof 158.jpg (115858 Byte) Zum Friedhof in Wettesingen besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken 
      
    

Calden - Meimbressen 

Meimbressen Friedhof 162.jpg (97778 Byte) Zum Friedhof in Meimbressen besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken

  
    

Grebenstein

Grebenstein Friedhof 156.jpg (120295 Byte) Zum Friedhof in Grebenstein besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken      

       
  

Hofgeismar

Hofgeismar Friedhof 150.jpg (116971 Byte) Zum Friedhof in Hofgeismar besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken

    
  

Hofgeismar - Hümme

Huemme Friedhof 022.jpg (82063 Byte) Zum Friedhof in Hümme besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken


  
    

Kassel  

Zur Geschichte der Friedhöfe: Einen ersten jüdischen Friedhof soll es bereits im Mittelalter gegeben haben. Um 1360 lag er vermutlich an der Ahne, nahe der Judengasse. Von 1385 bis etwa 1587 gab es einen zweiten Friedhof an der Stelle des heutigen Königsplatzes.
  
Während der Zeit des 30jährigen Krieges (um 1630) wurde der jetzt noch bestehende alte jüdische Friedhof in der Gemarkung Bettenhausen angelegt. Er war Begräbnisstätte auch für die jüdischen Gemeinden Kaufungen, Heiligenrode und Waldau. Bis vor der NS-Zeit waren die Gräber von der Mitte des 17. Jahrhunderts bis zur Mitte des 19. Jahrhundert noch fast vollständig erhalten. Bis um 1800 hab es auf diesem Friedhof nur liegende Grabsteine, erst nach 1800 gab es auch aufrecht stehenden Steine. Der neuere Teil des Friedhofes wurde 1841 der jüdischen Gemeinde von Jeremias Rothfels geschenkt. Auf dem Friedhof befand sich ein Ehrenmal für die im Ersten Weltkrieg 1914-18 gefallenen Juden aus Kassel.

Hinweis: Nach dem Verzeichnis der durch die "Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen" bearbeiteten hessischen Friedhöfe ergibt sich für den Friedhof in Bettenhausen die Zahl von 644 vorhandenen Grabsteinen aus der festgestellten Belegzeit von 1647 bis 1850. Siehe landesgeschichtliches Informationssystem Hessen - Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen und Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde in Marburg: Dokumentation der jüdischen Friedhöfe in Hessen - Online zugänglich

Ein neuer jüdischer Friedhof wurde erst 1932 in Benutzung genommen. Auf ihm fanden bis 1942 Beisetzungen statt, zuletzt ohne Steinsetzungen. Auf diesem Grundstück wurden im mittleren Teil während des Krieges russische und polnische Zwangsarbeiter beerdigt (ohne Grabsteine). Nach 1945 errichteten Überlebende aus Konzentrationslagern ein Mahnmal zur Erinnerung an die in der NS-Zeit umgekommenen Juden. Zusätzlich ließ die Stadt Kassel eine Gedenkstätte errichten. Der Friedhof wird bis zur Gegenwart benutzt.

Kassel Friedhof 704.jpg (56828 Byte) Kassel Friedhof 705.jpg (73264 Byte) Aktuell 2007: CD-Rom über den alten Kasseler Friedhof erhältlich - siehe links den Beitrag aus der "Jüdischen Allgemeine" vom 5. Juli 2007:
Die CD-Rom "Jüdischer Friedhof Kassel" kostet 7,50 Euro. Sie ist erhältlich bei der Jüdischen Gemeinde (Bremer Strasse 3, 34117 Kassel, Telefon 0561/788093-0) oder5 im Museum für Sepulkralkultur (Weinbergstrasse 25-27, 34117 Kassel, Telefon 0561/91893-0), www.sepulkralmuseum.de 

Lage der Friedhöfe: Bettenhausen am Fasanenweg.  

Lage des jüdischen Friedhofes in Kassel auf dem dortigen Stadtplan: links anklicken und unter "Behörden und öffentliche Einrichtungen" weiterklicken zu "Friedhof, jüd. Bettenhausen" 

Link: Website der Stadt Kassel  
     

      
Liebenau/Hessen 

Liebenau Friedhof 152.jpg (116357 Byte) Zum Friedhof in Liebenau besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken    

  
  

Liebenau/Hessen - Niedermeiser 

Niedermeiser Friedhof 154.jpg (89604 Byte) Zum Friedhof in Niedermeiser besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken   

     
      

Naumburg/Hessen 

Naumburg Friedhof 151.jpg (104628 Byte) Zum Friedhof in Naumburg besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken    
  
    

Schauenburg - Breitenbach bzw. Hoof 

Breitenbach Friedhof 151.jpg (104066 Byte) Zum Friedhof in Breitenbach besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken  
     

    

Trendelburg 

Trendelburg Friedhof 163.jpg (141595 Byte) Zum Friedhof in Trendelburg besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken  
   
       

Trendelburg - Sielen 

Siehlen Friedhof 153.jpg (104011 Byte) Zum Friedhof in Sielen besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken  

 
         

Wolfhagen 

Wolfhagen Friedhof 151.jpg (106061 Byte) Zu den Friedhöfen in Wolfhagen besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken  

    
  

Zierenberg 

Zierenberg Friedhof 157.jpg (122508 Byte) Zum Friedhof in Zierenberg besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken   

      
  

Quellen und Literatur (kleine Auswahl):

Fremde im eigenen Land. Beiträge zur Kultur- und Sozialgeschichte der Juden in den alten Krei8sen Hofgeismar, Kassel, Wolfhagen und in der Stadt Kassel. Hofgeismar 1985. 

Verbrannte Geschichte. Schrifttumsverzeichnis zur Kultur- und Sozialgeschichte der Juden in den alten Kreisen Hofgeismar, Kassel, Wolfhagen und in der Stadt Kassel. Hofgeismar/Kassel 1989 (Schriftenreihe: Die Geschichte unserer Heimat Bd. 5).

Juden - Hessen - Deutsche. Beiträge zur Kultur- und Sozialgeschichte der Juden in Nordhessen. Hofgeismar 1991. (Schriftenreihe: Die Geschichte unserer Heimat. Bd. 8).

Helmut Burmeister/Michael Dorhs (Hg.): Das achte Licht. Beiträge zur Kultur- und Sozialgeschichte der Juden in Nordhessen. Hofgeismar 2002 (Schriftenreihe: Die Geschichte unserer Heimat. Bd. 39).

 

 

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Stand: 07. Mai 2011