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Jahrestagungen von Alemannia Judaica Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft (Frühere und bestehende) Synagogen Übersicht: Jüdische Kulturdenkmale in der Region Bestehende jüdische Gemeinden in der Region
| Höheinöd (VG
Waldfischbach - Burgalben, Kreis Südwestpfalz) Übersicht:
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde In Höheinöd bestand eine jüdische Gemeinde bis um
1930. Ihre Entstehung geht in die Zeit der ersten Hälfte des 19.
Jahrhunderts zurück. Von den in Höheinöd geborenen und/oder
längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit
umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad
Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches
- Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen
Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): Hilde Bär
(1914), Jette Bär geb. Strauss (1881), Leopold Bär (1856), Rosa Bär (1885),
Ella Durlacher geb. Mann (1884), Max Levy (1863), Blondine Mann geb. Mann
(1879), Emmanuel Mann (1860), Flora Mann geb. Strauss (1885), Johanna Mann
(1868), Mathilde Mann (1910), Emanuel Reinheimer (1852), Albert Reinheimer
(1871), Babette Schragenheim geb. Mann (1889), Carl Straus (1890), Robert Jakob
Strauss (1912), Sara Seline Strauss geb. Gustav (1893), Julius Strauss (1899),
Leonhard Strauss (1874), Klara Straß geb. Mann (1878).
Über die Geschichte der Synagoge in Höheinöd liegen nur
wenige Informationen vor. In dem 1937 in ein Wohnhaus umgebauten Gebäude
erinnert äußerlich nichts mehr an die frühere Nutzung. Im ehemaligen Betsaal
war keine Empore vorhanden; die Männer und Frauen beteten auf derselben Höhe,
durch eine brusthohe Wand getrennt. Bereits um 1930 konnten keine
regelmäßigen Gottesdienste mehr stattfinden. Die eigentlich notwendige
Instandsetzung des Gebäudes wurde 1935 verboten. Schließlich verkaufte der
letzte Gemeindevorsteher Ernst Strauß die ehemalige Synagoge vor seiner
Emigration 1935 an einen Geschäftsmann. Adresse/Standort der Synagoge: frühere Hauptstraße
Links:
Literatur:
n.e.
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