Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Hergershausen (Stadt Babenhausen, Kreis Darmstadt-Dieburg)
Jüdische Geschichte / Synagoge

Übersicht:

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde  
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde   
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer 
Aus dem jüdischen Gemeindeleben   
Berichte zu einzelnen Personen aus der Gemeinde   
Anzeigen jüdischer Gewerbebetriebe und Privatpersonen  
Zur Geschichte der Synagoge   
Fotos / Darstellungen  
Links und Literatur   

    

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde (english version)      
   
In Hergershausen bestand eine jüdische Gemeinde bis 1938. Ihre Entstehung geht in die Zeit des 17. Jahrhunderts zurück. Erstmals werden 1604 Juden am Ort genannt. Ihre Zahl nahm im Laufe des 17. Jahrhunderts zu, sodass die Ortsherren von Groschlag zu Dieburg 1688 verfügten, dass in Hergershausen und Sickenhofen nur noch eine geringe Zahl von jüdischen Einwohnern geduldet werden sollte. Die Juden von Hergershausen und Sickenhofen hatten enge Handelsbeziehungen nach Babenhausen und Dieburg.  
   
Die Zahl der jüdischen Einwohner entwickelte sich im 19. Jahrhundert wie folgt: 1819 11 jüdische Familien, 1828 122 jüdische Einwohner (21,0 % von insgesamt 510), 1861 121 (18,3 % von 660), 1871 105, 1880 86 (13,4 % von 642), 1900 77 (12,5 % von 616), 1905 77, 1910 69 (9,5 % von 725). An jüdischen Familiennamen gab es nach 1823: Götz, Siegel, Wolf, Strauß, Reis, Morgenthau, May, Elias, Kahn, Lehmann, Krämer, Lichmann, Morgenstern. Die jüdischen Familien lebten vom Handel, insbesondere vom Geflügel-, Vieh- und Pferdehandel. Es gab auch einen Metzger und einen jüdischen Bäcker. Um 1900 war ein jüdischer Veterinärarzt am Ort. 
  
An Einrichtungen bestanden eine Synagoge (s.u.), eine Religionsschule und ein rituelles Bad. Zur Besorgung religiöser Aufgaben der Gemeinde war ein Religionslehrer angestellt, der zugleich als Vorbeter und Schochet tätig war (vgl. unten Ausschreibung der Stelle von 1872). Folgende Lehrer werden genannt: Moses Morgenthau (um 1823/24), Wolf Goldenblum (um 1826), Bernhard David (um 1834/35), Ruben Fuchs (bis 1852), Daniel Ehrenfeld (um1853/56), Levi Michael (um 1858), Benjamin Aaron Bonnheim (um 1863-1873). Am längsten war bis 1909 (davor mehr als 25 Jahre lang) Bernhard Ehrmann Religionslehrer und Kantor in Hergershausen; sein Nachfolger war bis 1922 sein Schwiegersohn Isaac Binn (geb. 1884 in Poluscha/Russland). Letzter Lehrer und Kantor in Hergershausen war seit 1922 Ascher (Anschel) Schmulowitz (geb. 1893 in Minsk). Die Toten der Gemeinde wurden im jüdischen Friedhof in Sickenhofen beigesetzt. Die Gemeinde gehörte zum orthodoxen Bezirksrabbinat Darmstadt II. 
   
Im Ersten Weltkrieg fiel aus der jüdischen Gemeinde Adolf Strauß (geb. 11.7.1895 in Hergershausen, gef. 19.5.1916). Außerdem ist gefallen: Oberjäg. Abraham Kahn (geb. 6.4.1886 in Hergershausen, vor 1914 in Dieburg wohnhaft, gef. 10.10.1914).  
   
1925 wurden noch 70 jüdische Einwohner gezählt (9,5 % von 736). 1932 waren die Vorsteher der Gemeinde Daniel Siegel II (1. Vors.), Joseph Strauß (2. Vors.) und Isaak Binn (3. Vors.). Als Kantor und Schochet war seit 1922 der bereits genannte Anschel Schmulowitz in der Gemeinde angestellt. 
 
Bis nach 1933 lebten jüdische Familien in folgenden Häusern: Bahnhofstraße 12 (Isaac Binn, war bis 1922 Lehrer in Hergershausen, danach Inhaber eines Schuh- und Manufakturgeschäftes), Bahnhofstraße 14 (Witwe von Hermann Kahn), Bahnhofstraße 16 (Berta Kahn), Hofstraße 2 (Josef Strauß, Metzger), Schmiedestraße 4 (Emil Siegel, Gefügelhändler), Breitestraße 11 (Ludwig Strauß), Breitestraße 14 (Salomon Siegel V), Breitestraße 15 (Moses Götz), Schmalestraße 2 (Adolf Siegel), Schmalestraße 5 (Moritz Siegel), Eckstraße 12 (Daniel Siegel I, Geflügelhändler), Eckstraße 2 (Daniel Siegel II, Pferdehändler). 
   
Bis 1933 war die Zahl der jüdischen Einwohnern auf 31 zurückgegangen.
In den folgenden Jahren ist der große Teil der jüdischen Gemeindeglieder auf Grund der Folgen des wirtschaftlichen Boykotts, der zunehmenden Entrechtung und der Repressalien weggezogen beziehungsweise ausgewandert. Im März 1933 emigrierten bereits Isaac und Recha Binn geb. Ehrmann mit den Kindern nach Frankreich. Mindestens 10 Personen sind in die USA ausgewandert. Am Tage vor dem Novemberpogrom 1938 wurden nur noch vier jüdische Einwohner gezählt. Die letzte jüdische Familie, die im März 1939 Hergershausen verließ, war die Familie des Pferdehändlers Daniel Siegel II, die in der Eckstraße gewohnt hatte.
     
Von den in Hergershausen geborenen und/oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): Sara Burg geb. Siegel (1894), Johanna Bär geb. Ehrmann (1881), Rosalie (Rosa) Bär geb. Kahn (1888), Isaak Ehrmann (1885), Ida Frankfurter geb. Siegel (1891), Max (Marx) Götz (1889), Rebecka Maria Hagg geb. Strauß (1860), Berta Heinemann geb. Siegel (1873), Gutta Kahn (1904), Rosa Kahn (1888), Ludwig Katz (1902), Luise Lehmann geb. Siegel (1893), Clara May geb. Siegel (1891), Janette (Jennie) Meier geb. Siegel (1884), Anschel Schmulowitz (1893), David Schmulowitz (1923), Löb Schmulowitz (1926), Slata Schmulowitz geb. Pejsachowitz (1895), Fred Siegel (1901), Else (Elsa) Stein geb. Siegel (1901), Jenny Stern geb. Siegel (1877).    
     
   
    

Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde 
 
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer   
Ausschreibung der Stelle des Religionslehrers 1872   

Hergershausen Israelit 02101872.jpg (41021 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 2. Oktober 1872: "Vakante Religionslehrerstelle in der israelitischen Gemeinde Hergershausen, mit einem Gehalt von dreihundert Gulden nebst freier Wohnung. Bewerber wollen sich an der Vorstand der israelitischen Gemeinde daselbst wenden. Dieburg, 20. September 1872. Großherzogliches Kreisamt Dieburg. Küchler." 

     
   
Aus dem jüdischen Gemeindeleben   
Spendenaufruf für eine in Not geratene Familie (1878)  

Hergershausen Israelit 07081878.jpg (115400 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 7. August 1878: "Teure Glaubensgenossen! Mit wehmutsvollem Herzen ruft uns die Pflicht, Euch, geliebte Brüder und Schwestern, zu bitten, an dem großen Unglück, das leider unseren armen Glaubensbruder, Anselm Kahn von Hergershausen, betroffen, teilzunehmen. Derselbe, welcher seither mit größtem Eifer und Sparsamkeit seiner Familie als Gatte und Vater vorstand, ist leider von Geisteszerrüttung heimgesucht worden, wodurch nun die schwergeprüfte Frau und Kinder, wovon das Kleinste kaum 2 Jahre zählte, ihres Versorgers beraubt, und in Folge der allzu großen Armut dem größten Elende entgegensieht. Obschon die hiesige Gemeinde alle Mittel aufgeboten für die Hartbedrängten möglichst zu sorgen, so ist es ihr dennoch unmöglich, alles zu tun, da dieselbe viele unbemittelte Mitglieder zählt. Darum, geliebte Brüder und Schwestern, bitten wir Euch, ´Eure Hände für die so schwer Heimgesuchten zu öffnen und denselben reichliche Spenden zufließen zu lassen, damit diese Familie doch nicht gänzlich von dem Unglücke hingerafft werde. 
Hergershausen, 27. Juli 1878. Der israelitische Vorstand Moses Götz, der israelitische Lehrer B. Ehrmann
Der Unglückliche befindet sich gegenwärtig in der Anstalt zu Heppenheim. 
Diesen obenstehenden Aufruf und Unterschrift der Herren Moses Götz und Lehrer B. Ehrmann beglaubigt Großherzliche Bürgermeisterei Hergershausen: Grimm. Hergershausen (Post Babenhausen), 28. Juli 1878. Die Expedition des Blattes ist bereit, Gaben in Empfang zu nehmen."

    
Weiterer Spendenaufruf (1882)  

Hergershausen Israelit 02081882.jpg (90705 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 2. August 1882: "Dringende Bitte. Eine bedrängte israelitische Familie in hiesiger Gemeinde, welche aus Rücksicht auf Familie nicht öffentlich genannt sein möchte, lässt durch Unterzeichneten seine sonst so wohltuenden Glaubensbrüder um gütige Unterstützung in ihrer drückenden Lage inständig bitten. Nachdem sie sich bisher redlich, obgleich schwer durchgekämpft hat, sieht sie sich auch genötigt, indem der betreffende 65 Jahre alte Familienvater durch eine langwierige Krankheit arbeitsunfähig ist, dessen Verpflegerin eine stumme Schwägerin ist (die Frau lebt schon lang nicht mehr) und der seitherige Ernährer im vorigen Jahre zu dem Militär einrücken musste, mildtätige Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wir richten daher an unsere Glaubensgenossen die ergebenste Bitte, uns mit ihren Gaben zu unterstützen und der Allgütige, der Geber alles Guten wird es ihnen reichlich vergelten. Die Gaben wolle man gefälligst an Unterzeichneten einsenden, welcher bereit ist, jeden Empfang auf Wunsch zu beantworten. Hergershausen, im Juli 1882. 
B. Ehrmann, Lehrer. 
Wir sind gerne bereit Gaben in Empfang zu nehmen und weiter zu befördern. Die Expedition des Israelit."

        
      
Berichte zu einzelnen Personen aus der Gemeinde 
Spende des Ehepaares Josef Götz (1922) 
Anmerkung: Bei der Höhe des Betrages ist zu berücksichtigen, dass die Spende mitten in der Inflationszeit eintraf (im Oktober 1922 mussten für einen US-Dollar bereits ca. 4.000 Mark bezahlt werden)

Hergershausen FrfIsrFambl 07091922.jpg (15358 Byte)Meldung im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 7. September 1922: "Hergershausen. Das Ehepaar Josef Götz aus New York vermachte der hiesigen jüdischen Gemeinde Mark 400.000." 

  
    
Anzeigen jüdischer Gewerbebetriebe und Privatpersonen  

Anzeige von Elias Kahn (1901)  
Anmeldung: in der Anzeige ist statt Hergershausen falsch: Hergenhausen geschrieben

Hergenhausen Israelit 21101901.jpg (40778 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 21. Oktober 1901: "Lehrlings-Gesuch. Ein kräftiger Junge von anständigen Eltern kann von Ende November ab bei mir die Metzgerei erlernen. 
Elias Kahn
, Hergershausen in Hessen, Post Babenhausen."   

    
Anzeige der Israelitischen Geflügelhandlung von Jakob Siegel (1924)    

  Artikel in der "CV-Zeitung" (Zeitschrift des "Central-Vereins") vom 20. März 1924: "Streng Koscher. Israelitische Geflügelhandlung empfiehlt Gänse, Hühner, Hähne usw. in ersten Qualitäten aus eigener Mästerei und Schlächterei. Alle Waren werden mit dem Koscher-Siegel versehen. Unter Aufsicht des orthodoxen Rabbinats Darmstadt.  Jakob Siegel, Hergershausen (Hessen). Fernruf: Amt Babenhausen Nr. 58".       


    
   
Zur Geschichte der Synagoge    
    
Zunächst war ein Betsaal oder eine erste Synagoge vorhanden. 1869 wurde eine neue Synagoge erstellt und am 25. September 1869 feierlich eingeweiht. Ein Bericht zur Feier der Einweihung konnte bislang nicht gefunden werden. Eine Anzeige zur "Nachfeier der Einweihung der israelitischen Synagoge" liegt noch vor: 

Hergershausen Synagoge 141.jpg (53650 Byte)Anzeige im "Starkenburger Provinzial-Anzeiger" vom 18.9.1869 (Quelle: Lötzsch/Wittenberger S. 120): "Zur Nachfeier der Einweihung der israelitischen Synagoge zu Hergershausen findet Montag, den 27. September bei Gastwirt Hägny daselbst ein Ball statt, wozu Alle, die sich dafür interessieren, höflichst eingeladen werden. Hergershausen am 14. September 1869. J. Hägny, Gastwirt".  

Bei der Synagoge handelte es sich um ein einstöckiges Fachwerkhaus mit 38 Männer- und 20 Frauenplätzen. Aus der Geschichte des Gebäudes ist ansonsten nur wenig bekannt. Von 1884 liegt ein Bericht über Spenden für die Synagoge durch ein aus der Gemeinde ausgewandertes Ehepaar vor:  
  
Spenden für die Synagoge von den nach Amerika ausgewanderten Herrn und Frau Joseph Götz 1884  

Hergershausen Israelit 13101884.jpg (69249 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 13. Oktober 1884: "Öffentliche Danksagung. Unseren hochverehrten Freunden, Herrn und Frau Joseph Götz aus Newark (Amerika), welche ihren Eltern, Herrn und Frau Abraham Götz III., den schön lange ersehnten Wunsch des Wiedersehens erfüllten, sagen wir den herzlichsten Dank für die uns während ihres Hierseins gespendeten Opfer, worunter ein kostbares Parochet (Toraschrein-Vorhang), eine Schulchan-Decke (für den Vorlesepult) nebst Toramäntelchen, besonders hervorzuheben sind. Auch können wir uns zugleich der Äußerung nicht enthalten, dass es für die Eltern eine Herzensfreude sein muss, solche Kinder, wie Herrn und Frau Joseph Götz, zu umarmen; auch die Stadt Newark kann einen Stolz darauf setzen, solch edle Herzen in ihrer Mitte zu haben. 
Hergershausen, im September 1884. Die israelitische Gemeinde Hergershausen."

Die Synagoge in Hergershausen blieb Zentrum des jüdischen Gemeindelebens am Ort bis 1938.      
   
Beim Novemberpogrom 1938 wurde die Synagoge durch Nationalsozialisten - nach Zeugenberichten insbesondere auswärtige SA- oder SS-Leute - geschändet und zerstört. Dabei wurden die Fenster und das Mobiliar zertrümmert, die Torarollen und weiteres aus dem Fenster geworfen und auf der nahen Bachwiese verbrannt sowie das Gebäude so stark beschädigt, dass es wenig später durch die Feuerwehr abgebrochen werden musste. Die Abbruchkosten wurden der jüdischen Gemeinde in Rechnung gestellt.  
  
Zur Erinnerung an die Synagoge wurde durch den "Arbeitskreis Dorferneuerung Hergershausen" eine Gedenktafel in Auftrag gegeben und im Oktober 2006 am Standort der ehemaligen Synagoge angebracht. Der Text der Tafel lautet: (deutsch und hebräisch:) "Es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen. Jesaja 54,10. Hier stand die Synagoge von Hergershausen. eingeweiht am 25. September 1869, zerstört am 9. und 10. November 1938. Zur Erinnerung an das Leiden unserer jüdischen Mitbürger." 
  
Adresse/Standort der SynagogeTränkgasse 2      
     

Fotos

Plan und Foto
(Quelle: Lötzsch/Wittenberger 

S. 120/121)
Hergershausen Synagoge 140.jpg (43267 Byte)  Hergershausen Synagoge 142.jpg (32189 Byte)
  Plan der Gebäude im Bereich des
 Synagogengrundstückes: die 
Situation 1900 und 1981 im Vergleich)
Das einzige Foto, auf dem zumindest in
 groben Umrissen im Hintergrund die
 Synagoge zu sehen ist (Aufnahme Mai 1925)
     
Synagogenstandort und Gedenktafel
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 
17.3.2009)
Hergershausen Synagoge 903.jpg (78820 Byte) Hergershausen Synagoge 902.jpg (58177 Byte)
   Die Gedenktafel befindet sich am Haus 
mit dem Ladengeschäft, das auf dem
 Grundstück der ehemaligen Synagoge
 erstellt wurde (vgl. Plan oben) 
Die Gedenktafel
 
 
        

  
   
Links und Literatur

Links:  

Website der Stadt Babenhausen 

Website zu Hergershausen - auf der Seite "Historie" auch Angaben zur jüdischen Geschichte  

ebd.: Bericht zur Einweihung der Gedenktafel 2006 (pdf-Datei) sowie Pressebericht  

Webportal HS 010.jpg (66495 Byte)Webportal "Vor dem Holocaust" - Fotos zum jüdischen Alltagsleben in Hessen mit Fotos zur jüdischen Geschichte in Hergershausen 

Literatur:       

Paul Arnsberg: Die jüdischen Gemeinden in Hessen. Anfang - Untergang - Neubeginn. 1971. Bd. I S. 354-355.
Bei Thea Altaras: Synagogen in Hessen. Was geschah seit 1945? 1988 und dies.: Das jüdische Rituelle Tauchbad und: Synagogen in Hessen. Was geschah seit 1945 kein Abschnitt, da keine Reste der Synagoge vorhanden sind. 
Studienkreis Deutscher Widerstand (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945. Hessen I Regierungsbezirk Darmstadt. 1995 S. 31-32.
Babenhausen Lit 140.jpg (44459 Byte)Klaus Lötzsch und Georg Wittenberger (Hrsg.): Die Juden von Babenhausen. Beiträge zur Geschichte der jüdischen Gemeinden von Babenhausen, Langstadt, Sickenhofen und Hergershausen. Hrsg. im Auftrag des Heimat- und Geschichtsvereins Babenhausen. Babenhausen einst und jetzt, Beiheft 1. Babenhausen 1988. 
Pinkas Hakehillot: Encyclopedia of Jewish Communities from their foundation till after the Holocaust. Germany Volume III: Hesse -  Hesse-Nassau - Frankfurt. Hg. von Yad Vashem 1992 (hebräisch) S. 188.   
    


 

Article from "The Encyclopedia of Jewish life Before and During the Holocaust". 
First published in 2001 by NEW YORK UNIVERSITY PRESS; Copyright © 2001 by Yad Vashem Jerusalem, Israel.

Hergershausen  Hesse.  Jews lived there from 1604 and in 1861 numbered 121 (18 % of the total). By 1933 the community had dwindled to 31. Most Jews left before Kristallnacht (9-10 November 1938); the remainder emigrated to the United States. 
    

  

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 05. Mai 2012