|
Eingangsseite
Aktuelle Informationen
Jahrestagungen von Alemannia
Judaica
Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft
Jüdische Friedhöfe
(Frühere und
bestehende) Synagogen
Übersicht:
Jüdische Kulturdenkmale in der Region
Bestehende
jüdische Gemeinden in der Region
Jüdische
Museen
FORSCHUNGS-
PROJEKTE
Literatur
und Presseartikel
Adressliste
Digitale
Postkarten
Links
| |
zurück zur Übersicht "Synagogen in der Region"
zurück zur Übersicht "Synagogen in Hessen"
Zur Übersicht
"Synagogen im Kreis Groß-Gerau"
Erfelden (Stadt
Riedstadt, Kreis Groß-Gerau)
Jüdische Geschichte / Synagoge
Übersicht:
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde (english
version)
In Erfelden bestand eine jüdische
Gemeinde bis 1937. Jüdische Familien lebten seit dem 17.
Jahrhundert am Ort. Aufgrund der Kriegswirren des Dreißigjährigen Krieges
verlor der damals ansässige Jud Süßkind 1632 seinen gesamten Besitz: das
Vieh und sein gesamter Hausrat wurden ihm gestohlen. Frau und Kinder waren ihm wenigstens
geblieben. Auch die Vorfahren der bekanntesten jüdischen Familie in
Erfelden - Familie Sternfels - waren bereits früh am Ort: der 1705 geborene
Itzig der Jud baute 1731 eine Hofreite in Erfelden.
Bis zum 19. Jahrhundert blieb die Zahl der jüdischen Familien am Ort vermutlich immer gering. Auch Anfang des 19. Jahrhunderts (1814)
waren nur drei jüdische Familien am Ort. So wurde eine selbständige jüdische Gemeinde erst 1875
in Erfelden begründet. Damals lebten acht jüdische Familien am Ort.
Die Zahl der jüdischen Einwohner entwickelte sich im 19. Jahrhundert
wie
folgt: 1814 drei jüdische Familien, 1828 25 jüdische Einwohner, 1861 35 (4,3 %
von insgesamt 815 Einwohner), 1880 50 (5,8 % von 866), 1900 44 (4,3 % von 1.9024), 1910 46 (3,9 %
von 1.165).
An Einrichtungen bestanden eine Synagoge (s.u.), eine
Religionsschule und ein rituelles Bad. Die Toten der Gemeinde wurden auf dem
jüdischen Friedhof
in Groß-Gerau beigesetzt. Zur Besorgung religiöser Aufgaben der Gemeinde
war ein Religionslehrer angestellt, der zugleich als Vorbeter und
Schochet tätig war. Die Stelle musste häufig ausgeschrieben werden: Lehrer
Elias Lippmann, zu dem ein Artikel vorliegt (siehe unten), war immerhin
sechs Jahre in der Gemeinde (1896-1902). Die
jüdische Gemeinde gehörte zum orthodoxen Rabbinat Darmstadt II.
Im Ersten Weltkrieg fielen aus der jüdischen Gemeinde: Gustav Sternfels
(geb. 28.5.1872 in Erfelden, gef. 9.12.1917),
Isidor Sternfels (geb. 29.8.1894 in Erfelden, gef. 5.4.1915), Max Sternfels
(geb. 10.5.1887 in Erfelden, gef. 13.10.1918).
Um 1924, als noch 26 jüdische Einwohner gezählt wurden (2,1 % von
insgesamt etwa 1.244 Einwohnern), waren die Vorsteher der Gemeinde Julius
Sternfels, Max Sternfels und Meier Sternfels. Damals gab es drei schulpflichtige
Kinder in den jüdischen Familien, die ihren Religionsunterricht durch Lehrer Jakob
Strauß aus Griesheim erhielten (1932: vier Kinder). An jüdischen Vereinen
gab es einen Beerdigungsverein für Erfelden und Umgebung, 1924/32 unter
Leitung von Julius Sternfels. 1932 wurden 31 jüdische Einwohner
gezählt. 1. Vorsteher der Gemeinde war weiterhin Julius Sternfels, 2. Vorsteher
Isidor Mayer.
Um 1930 lebten die folgenden jüdischen Familien in Erfelden: Familie
Isaak Kahn (Rindsmetzgerei und Viehhandel, Bahnhofstraße 3), Familie Isidor May
(Viehhäutehandlung, Bahnhofstraße 10), Familie Abraham Sternfels (de Itzig,
Pferdehandel, Spezereihandel, Wilhelm-Leuschner-Straße 65), Familie Abraham
Sternfels (Rindsmetzgerei und Spezereihandel, Wilhelm-Leuschner-Straße 40),
Familie Julius Sternfels (Vorsteher der Gemeinde, Manufakturwarengeschäft und
Getreidehandel, Wilhelm-Leuschner-Strasse 18), Familie Simon (Handel mit Vieh,
Butter und Öl, Bahnstraße 22), Martha und Jenny Sternfels (Neugasse 61).
1933 lebten noch 26 jüdische Personen am Ort (2,0 % von 1.292). In
den folgenden Jahren sind alle jüdischen Gemeindeglieder auf Grund der zunehmenden Entrechtung und der
Repressalien weggezogen beziehungsweise ausgewandert. 1935 waren die jüdischen
Inhaber von Handlungen und Leben gezwungen, ihre Geschäfte zu schließen. 1939 lebten keine
jüdischen Personen mehr am Ort.
Von den in Erfelden geborenen und/oder
längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit
umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad
Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches
- Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen
Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): Selma Fleisch geb. Sternfels (1892), Settchen Joseph
geb. Sternfels (1865), Rosa Loesermann
geb. Sternfels (1871), Adolf Sternfels (1885), August Sternfels (1874), Sally Sternfels
(1900). Rosa (Rusa) Säsermann geb. Sternfels (1871).
Literarische Erinnerung: Der Schriftsteller Ernst
Glaeser (1902-1963 wikipedia-Artikel)
verfasste 1928 den Roman 'Jahrgang 1902'- In diesem beschrieb der
Schriftstellen einen jungen Juden aus Erfelden, seinen 1901 geborenen
Schulfreund Julius Sternfels (Pseudonym Leo Silberstein). Die beiden hatten
gemeinsam die Bürgerschule in Groß-Gerau besucht, die heutige
Prälat-Diehl-Schule. Julius Sternfels war Sohn des Erfelder Manufakturwaren- und
Getreidehändlers Julius Sternfels (geb. 1877, vgl. Anzeige unten).
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde
Aus der Geschichte der
jüdischen Lehrer
Ausschreibungen der Stelle des Religionslehrers, Vorbeters und Schochet 1885 /
1887 / 1889 / 1892 / 1907 / 1909 / 1911
Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 3. August 1885: "Die Stelle
eines Schächters, Vorbeters und Religionslehrers in hiesiger Gemeinde ist
zum sofortigen Eintritt vakant. Fester Gehalt Mark 600. Nebeneinkünfte
ca. Mark 300. Reiseentschädigung wird nicht vergütet.
Erfelden am Rhein, 24. Juli 1885. Der Vorstand." |
| |
Anzeige in
der Zeitschrift "Der Israelit" vom 10. Februar 1887: "Ein Lehrer,
Kantor und Schächter wird für unsere Synagogengemeinde gesucht. Gehalt
Mark 550 bei freier Wohnung. Nebeneinkünfte ca. Mark 250. Russen und
Polen sind ausgeschlossen.
Erfelden am Rhein, 31. Januar 1887. Der Vorstand Meier Sternfels I." |
| |
Anzeige in
der Zeitschrift "Der Israelit" vom 7. November 1889: "Die hiesige
Religionslehrer-, Vorsänger- und Schächterstelle soll bis 1. Dezember
dieses Jahres besetzt werden. Gehalt 550 Mark, freie Wohnung und Heizung
und 300 Mark Nebenverdienste. Ledige Bewerber werden bevorzugt.
Erfelden bei Darmstadt. Der Vorstand: Meier Sternfels". |
| |
Anzeige in
der Zeitschrift "Der Israelit" vom 22. August 1892: "Die
Religionslehrer-, Kantor- und Schächterstelle dahier ist sofort zu
besetzen. Gehalt Mark 550. Nebeneinkommen Mark 200 nebst freier Wohnung
und Heizung. Ledige Bewerber wollen Offerten und Zeugnisse an den
Unterzeichneten einsenden.
Erfelden am Rhein, 15. August 1892. Der Vorstand M. Sternfels I." |
| |
Anzeige in
der Zeitschrift "Der Israelit" vom 10. November 1892: "Die
Religionslehrer-, Kantor- und Schächterstelle dahier ist zu besetzen.
Gehalt Mark 550, Nebeneinkommen Mark 300 nebst freier Wohnung und Heizung.
Bewerber wollen Offerten und Zeugnisse einsenden.
Erfelden am Rhein bei Darmstadt, 7. November 1892. Der Vorstand M.
Sternfels I." |
| |
Anzeige in
der Zeitschrift "Der Israelit" vom 11. April 1907: "Die hiesige
Religionslehrer, Kantor- und Schächterstelle ist gleich oder später zu
besetzen. Gehalt Mark 800, Nebeneinkommen mindestens Mark 400, nebst
freier Wohnung und Garten. Seminaristisch gebildete oder geprüfte
Religionslehrer wollen sich unter Einreichung von Zeugnisabschriften
melden. –
Erfelden am Rhein bei Darmstadt.
Der Vorstand: Meier Sternfels I." |
| |
Anzeige in
der Zeitschrift "Der Israelit" vom 10. Juni 1909: "Wir suchen gleich
oder alsbald einen geprüften Religionslehrer, Kantor und Schochet. Gehalt
Mark 700, Mark 2-300 garantiertes Nebeneinkommen nebst freier Wohnung.
Bewerbungen erbitten an den Vorstand gelangen zu lassen.
Erfelden bei Darmstadt.
Der Vorstand Meier Sternfels I." |
| |
Ausschreibung
im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 15. September 1911:
"Frankfurt am Main. Vakanzen. - Erfelden, Lehrer Kantor
und Schächter per 1. November, Einkommen 1150 Mark; ..." |
Anerkennung für Lehrer Elias Lippmann zum Abschied von Erfelden 1902
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 27. März 1902: "Erfelden, 14.
Adar. Eine freudige Überraschung wurde heute, am Purim, dem Herrn Lehrer
Elias Lippmann seitens der hiesigen Gemeinde zuteil. Im Namen der Gemeinde
überreichte ihm der erste Vorsteher, Herr M. Sternfels I., einen
prachtvollen silbernen Pokal zum Geschenk. Herr Lippmann war bei unserer
Gemeinde sechs Jahre als Kantor, Schochet und Lehrer tätig und war er als
streng-frommer Jehudi und Sohn der
Tora sowie durch seine treue Pflichterfüllung im Amte, sehr geachtet
und beliebt, und wird sein Scheiden aus der hiesigen Gemeinde allseitig
bedauert. Wir wünschen ihm das beste Glück zum weiteren Fortkommen." |
M. Hall wird als Volksschullehrer definitiv angestellt
(1915)
Meldung
aus der Zeitschrift "Der Israelit" vom 22. April 1915: "Erfelden,
8. April (1915). Das Großherzogliche Ministerium zu Darmstadt hat Herrn
M. Hall die Rechte eines Volksschullehrers mit definitiver Anstellung
verliehen. Derselbe ist schon seit Monaten an der hiesigen Volksschule
angestellt und unterrichtet in allen Fächern." |
| |
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 16. September 1915: "Aus
Hessen. Die hessische Regierung hat in der jüngsten Zeit wieder zwei
jüdischen Religionslehrern die Rechte eines Volksschullehrers verliehen,
so Herrn Kollegen Halle in Erfelden (Starkenburg) und vor einigen
Tagen Herrn Kollegen Bauer in Gedern
(Oberhessen). Ist damit auch der
großen Menge der Religionslehrer nicht geholfen, so hat immerhin die
Regierung ihren guten Willen gezeigt." |
Berichte zu
einzelnen Personen aus der jüdischen Gemeinde
Auszeichnung für den Vorsteher der jüdischen Gemeinde
Liebmann Stier (1912)
Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt"
vom 29. November 1912: "Darmstadt. Liebmann Spier,
1. Vorsteher der israelitischen Religionsgemeinde Assenheim-Bruchenbrücken
und Meier Sternfels I., 1. Vorsteher der israelitischen
Religionsgemeinde Erfelden, erhielten das Allgemeine Ehrenzeichen
mit der Inschrift 'Für langjährige treue Dienste' am Bande des
Verdienstordens. |
Anzeigen
jüdischer Gewerbebetriebe und Privatpersonen
Anzeige des Manufaktur- und Kolonialwarengeschäftes
Julius Sternfels (1903)
Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom
9. April 1903:
"Lehrlingsstelle
in meinem am Schabbos und Jomtof (Feiertag) geschlossenen Manufaktur- und
Kolonialwaren-Geschäft per 20. April oder 1. Mai unter günstigen
Bedingungen offen. Kost und Logis frei im Hause.
Julius Sternfels, Erfelden am
Rhein." |
Zur Geschichte der Synagoge
Zunächst besuchten die jüdischen Einwohner in Erfelden
die Synagoge in Wolfskehlen. An die
Einrichtung einer Synagoge in Erfelden machte
sich die Gemeinde erst nach der Loslösung von der Gemeinde in Wolfskehlen 1875.
Man konnte in der Neustraße das Gebäude einer früheren Bäckerei erwerben,
das zu einer Synagoge umgebaut wurde. Für die Frauen wurde keine Empore
eingebaut, sondern eine Abteilung im Erdgeschoss mit separatem Eingang
eingerichtet. Auffallend sind die Spitzbogenfenster, da gotische Stilelemente im
Synagogenbau sehr selten sind. Das Gebäude hat einen
quadratischen Grundriss und ist nicht unterkellert. Insgesamt handelte es sich bei der Synagoge in Erfelden
um eine charakteristische Dorfsynagoge.
Am 6. Dezember 1877 konnte die Synagoge in Anwesenheit des orthodoxen
Rabbiners von Darmstadt, Dr. Marx eingeweiht werden.
1927 wurde das 50jährige Jubiläum
gefeiert.
Das Synagogengebäude wurde 1937 von der
jüdischen Gemeinde an Philipp Glock III verkauft und wenig später zu einem Wohnhaus umgebaut.
In den Jahrzehnten nach 1945 geriet das ehemalige Synagogengebäude in einen immer schlechteren Zustand.
1989 gründeten
Bürgerinnen und Bürger einen "Förderverein jüdische Geschichte und
Kultus im Kreis Groß-Gerau" , der das Gebäude im Juni 1989 kaufte und in
langwieriger Arbeit von 1989 bis 1993 restaurierte. Im August 1993 konnten die Arbeiten
abgeschlossen werden. Bereits 1991 hatte der Förderverein einen
Denkmalschutzpreis erhalten.
Am 18. Mai 1994 wurde die ehemalige Synagoge als Kultur- und
Begegnungszentrum eingeweiht. An der Feier nahmen auch der hessische
Ministerpräsident Hans Eichel und Landesrabbiner Chaim Lipschitz teil.
(Foto links: Mitglieder des Fördervereines vor der restaurierten
Synagoge; Quelle: Förderverein)
|
Adresse/Standort der Synagoge: Neugasse
43
Kontakt zum Förderverein siehe Informationsseiten
des Vereins
Fotos / Darstellungen
Historischer Plan und Foto
(Quelle: Altaras s.Lit.) |
 |
 |
| |
Plan zum Umbau der Synagoge
in
ein Wohnhaus (1938) |
Das Synagogengebäude vor der
Restaurierung (1988) |
| |
|
|
Einweihung der
restaurierten Synagoge am 18. Mai 1994
(Foto: Ernst Standhartinger; Quelle)
|
 |
| |
Von rechts nach
links: Landesrabbiner Chaim Lipschitz, Ministerpräsident Hans Eichel,
Pfarrer Walter Ullrich (Vorsitzender des Fördervereins), verdeckt:
Landrat Enno Siehr |
| |
|
|
Die ehemalige Synagoge 2007
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 6.7.2007) |
 |
 |
| |
Das
Synagogengebäude von der Neugasse aus gesehen |
| |
|
 |
 |
 |
| |
Veranstaltungshinweis |
Hof rechts der Synagoge |
| |
|
|
| |
|
|
Innenaufnahmen
(Quelle: Förderverein)
|
 |
 |
| |
Innenraum mit dem
aus der Synagoge in Biebesheim
stammenden Parochet (Toraschreinvorhang) |
| |
|
| |
 |
 |
| |
Chanukkaleuchter in einer der
Vitrinen |
Rundfenster |
Erinnerungsarbeit
vor Ort - einzelne Berichte
| Mai 2010:
Foto-Ausstellung zu jüdischen Friedhöfen in der
ehemaligen Synagoge |
Artikel in der "Frankfurter Neuen
Presse" vom (Artikel):
"Fotos von jüdischen Friedhöfen
Gerau. Mörfelden-Walldorf/Kreis Groß-Gerau. In der ehemaligen Synagoge von Erfelden zeigen die Fotografen Renate Mollowitz, Heinz Jürgen Huxhorn und Hans-Jürgen Enkelmann vom Fotoclub-Mörfelden Walldorf insgesamt 28 Werke, die sie auf jüdischen Friedhöfen aufgenommen haben.
Die Idee für eine Ausstellung war im vergangenen Sommer in Wageningen entstanden, der holländischen Partnerstadt von Mörfelden-Walldorf, und zwar auf Anregung vom ehemaligen Stadtrat Hans-Jürgen Vorndran, der die Gruppe dorthin begleitete...". |
| |
| |
Links und Literatur
Links:
Literatur:
 | Paul Arnsberg: Die jüdischen Gemeinden in Hessen. Anfang -
Untergang - Neubeginn. 1971. Bd. I S. 166. |
 | Thea Altaras: Synagogen in Hessen. Was geschah seit
1945? 1988 S. 137. |
 | dies.: Das jüdische Rituelle Tauchbad und: Synagogen in
Hessen. Was geschah seit 1945 Teil II. 1994. S. 116-117. |
 | Angelika Schleindl: Verschwundene Nachbarn.
Jüdische Gemeinden und Synagogen im Kreis Groß-Gerau. Hg. Kreisausschuss
des Kreises Groß-Gerau und Kreisvolkshochschule. Groß-Gerau 1990. |
 | Studienkreis Deutscher Widerstand (Hg.):
Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der
Verfolgung 1933-1945. Hessen I Regierungsbezirk Darmstadt. 1995 S. 170-171. |
 | Pinkas Hakehillot: Encyclopedia of Jewish
Communities from their foundation till after the Holocaust. Germany Volume
III: Hesse - Hesse-Nassau - Frankfurt. Hg. von Yad Vashem 1992
(hebräisch) S. 81-82.
|

Article from "The Encyclopedia of Jewish life Before and During the
Holocaust".
First published in 2001 by NEW
YORK UNIVERSITY PRESS; Copyright © 2001 by Yad
Vashem Jerusalem, Israel.
Erfelden
Hesse. Twenty-five Jews were living there in 1828, but the community was
not established until 1875, when it numbered around 50 (6 % of the total). Most
Jews left before 1937.

vorherige Synagoge zur ersten Synagoge nächste Synagoge
|