Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Lohrhaupten (Gemeinde Flörsbachtal, Main-Kinzig-Kreis)
Jüdische Geschichte / Synagoge

Übersicht:

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde  
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde   
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer   
Aus dem jüdischen Gemeindeleben   
Berichte zu einzelnen Personen aus der Gemeinde   
Anzeigen jüdischer Gewerbebetriebe und Privatpersonen     
Zur Geschichte der Synagoge   
Fotos / Darstellungen 
Erinnerungsarbeit vor Ort - einzelne Berichte  
Links und Literatur   

    

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde (english version)    

In Lohrhaupten bestand eine jüdische Gemeinde bis 1936. Ihre Entstehung geht in die Zeit des 18. Jahrhunderts zurück. Zwischen 1693 und 1717, als Lohrhaupten unter der Herrschaft der Grafen von Hanau stand, werden die ersten Juden am Ort genannt: es handelte sich um die Familien des Abraham, Vastel, Josias Mahnes und Gerson Meyer. 
   
1754 werden fünf jüdische Einwohner/Familien genannt. 
   
An jüdischen Familiennamen erscheinen im 19. Jahrhundert u.a. Ehrlich, Maier, Rosenthal, Stern, Strauß. 
    
Die Zahl der jüdischen Einwohner entwickelte sich im 19. Jahrhundert wie folgt: 1835 47 jüdische Einwohner, 1861 59 (7,1 % von insgesamt 834), 1871 32 (3,9 % von 827), 1882: elf Familien, 1885 55 (6,3 % von 868), 1895 49 (5,7 % von 859), 1905 46 (5,5 % von 831). Die jüdischen Familien lebten in einfachen Verhältnissen. Sie betrieben Viehhandel oder waren Inhaber kleinerer Handels-/Ladengeschäfte. Die meisten hatten auch ein wenig Landwirtschaft. In der Gemeindevertretung der bürgerlichen Gemeinde war längere Zeit Liebmann Rosenthal, später Israel Maier.
   
An Einrichtungen bestanden eine Synagoge (s.u.), eine Religionsschule beziehungsweise zeitweise eine jüdische Elementarschule sowie ein rituelles Bad (bis 1748 im gemeindlichen Hirtenhaus, danach ein neues Bad in der Dünkelbach). In den Ausschreibungen der Lehrerstelle von 1872 und 1876 wird noch ein jüdischer Elementarlehrer für die Gemeinde gesucht, in den Ausschreibungen seit 1884 nur noch ein Religionslehrer (Anzeigen siehe unten). Die jüdische Gemeinde gehörte zum Rabbinatsbezirk Hanau. Die Toten der Gemeinde wurden im jüdischen Friedhof in Altengronau beigesetzt.   
   
Um 1924 gehörten noch 20 bis 25 Personen zur jüdischen Gemeinde gehörten (2,4 - 2,7 % von etwa 825). Ein eigener Lehrer und Vorbeter war damals nicht mehr angestellt. Als "aushilfsweiser Kantor" wird Samuel Strauß genannt. An jüdischen Vereinen war der "Wohltätigkeitsverein" tätig (Chewra, Ziel: Bestattungswesen und Wohltätigkeit, 1924 acht Mitglieder). 1932 war Vorsteher der Gemeinde I. Rosenthal, Schriftführer Samuel Strauß. 
   
1933 lebten noch 21 jüdische Personen in sechs Familien am Ort (2,5 % von 833).
In den folgenden Jahren ist der größere Teil der jüdischen Gemeindeglieder auf Grund der zunehmenden Entrechtung und der Repressalien weggezogen beziehungsweise ausgewandert, sodass am 1. Oktober 1937 nur noch neun jüdische Einwohner gezählt wurden. Der Kaufmann Bernhard Rosenthal war mit seiner Familie 1935 nach Palästina ausgewandert, die Familie Samuel Strauß emigrierte nach Brasilien. Letzter Gemeindevorsteher soll Michael Strauss gewesen sein.   
      
Von den in Lohrhaupten geborenen und/oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): Julie Alexander geb. Hess (1899), Jenny Freudenreich geb. Schafheimer (1894), Debora (Dora) Hess (1894), Regina Künstler geb. Oppenheimer (1875), Julius Schafheimer (1902), Karoline Schafheimer (1870), Mina (Minna) Schafheimer (1863), Sara Schafheimer (1865), Arnold Strauss (1891), Bertha Strauss geb. Künstler (1878), Cilli Strass (1905), Jenny Strauss geb. ? (), Josef Strauss (1878), Leo Strauss (1894), Max Strauss (1889), Samuel Strauss (1872), Siegmund Strauss (1868), Diana (Anna) Voss geb. Schafheimer (1903).
      
   
    

Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde 
 
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer  
Ausschreibungen der Lehrer- und Vorbeterstelle 1872 / 1876 / 1884 / 1886 / 1901       

Lohrhaupten Israelit 28081872.jpg (40553 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 28. August 1872: "Die Elementar-, Religionslehrer- und Vorbeterstelle in hiesiger Gemeinde ist vakant und soll alsbald besetzt werden. Fixer Gehalt 120 Taler nebst freier Wohnung. Qualifizierte Bewerber wollen ihre Zeugnisse über bestandene Elementarlehrerprüfung an den unterzeichneten Vorstand franko einsenden. 
Lohrhaupten (bei Gelnhausen), im August 1872. Der Synagogen-Vorstand: D. Ehrlich". 
  
Lohrhaupten Israelit 08111876.jpg (56627 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 8. November 1876: "Bekanntmachung
In der Synagogengemeinde Lohrhaupten ist die Elementar- und Religionslehrerstelle, mit welcher die Versehung des Vorsängerdienstes verbunden ist, mit einem jährlichen Einkommen von 700 Mark nebst freier Wohnung und Heizung, erledigt. Bewerber um dieselbe wollen ihre Meldungsgesuche, mit den erforderlichen Zeugnissen versehen, innerhalb 3 Wochen bei der unterzeichneten Stelle einreichen. 
Hanau, den 3. November 1876. Königliches israelitisches Vorsteher-Amt. Hamburger."
   
Lohrhaupten Israelit 18021884.jpg (43055 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 18. Februar 1884: "Durch die Versetzung des seitherigen Herrn Lehrers wird die hiesige israelitische Religionslehrer-, Vorbeter- und Schochet-Stelle bis zum 15. März dieses Jahres vakant und soll sofort wieder besetzt werden. Gehalt 600 Mark, freie Wohnung und Heizung, Akzidenzien ca. 100 Mark. Bewerber wollen unter Vorlage der Zeugnisse bei dem Unterzeichneten sich melden.  
Lohrhaupten, Kreis Gelnhausen, den 15. Februar 1884. Der Synagogen-Älteste. Rosenthal."  
 
Lohrhaupten Israelit 16101884.jpg (61493 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 16. Oktober 1884: "Bekanntmachung
Die Stelle eines Religionslehrers und Vorbeters in der israelitischen Gemeinde Lohrhaupten mit einem jährlichen fixen Gehalt von 600 Mark freier Wohnung und Heizung ist erledigt. Geeignete unverheiratete Bewerber wollen ihre Gesuche unter Beifügung ihrer Zeugnisse innerhalb 4 Wochen anher einsenden.
Hanau, 10. Oktober 1894. Königliches israelitisches Vorsteheramt. Hamburger."
    
Lohrhaupten Israelit 12081886.jpg (77844 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 12. August 1886: "Bekanntmachung
Für die Synagogengemeinde Lohrhaupten soll ein Religionslehrer, Vorsänger und Schächter gegen den Bezug eines jährlichen Gehaltes von 600 Mark, freie Wohnung und Heizung bestellt werden. Bewerber wollen ihre Gesuche mit Abschriften der erforderlichen Zeugnisse innerhalb 4 Wochen anher einreichen. 
Kandidaten, welche ein Preußisches Lehrerseminar nicht besucht haben, haben sich einer Prüfung vor der Prüfungskommission für israelitische Religionslehrer zu Hanau zu unterziehen. 
Hanau, den 6. August 1886. Das Vorsteheramt der Israeliten: Dr. Koref."
  
Lohrhaupten Israelit 08101897.jpg (55688 Byte)Anzeige in der Zeitung "Der Israelit" vom 8. Oktober 1897: "In der Synagogen-Gemeinde Lohrhaupten ist die Stelle eines Religionslehrers, Vorsängers und Schächters gegen den Bezug eines jährlichen Gehaltes von Mark 600, nebst freier Wohnung, Heizung und ca. Mark 100 Nebeneinkommen zu besetzen
Unverheiratete Bewerber wollen ihre Gesuche mit Zeugnisabschriften alsbald hier einreichen.  
Hanau, 7. Oktober 1897. 
Das Vorsteheramt der Israeliten: Dr. Koref."  
  
Lohrhaupten Israelit 21111901.jpg (63719 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 21. November 1901: "In der Synagogengemeinde zu Lohrhaupten ist die Stelle eines Religionslehrers, Vorsängers und Schächters gegen den Bezug eines jährlichen Gehaltes von Mark 600 nebst freier Wohnung, Heizung und einem Nebeneinkommen von Mark 150-200 alsbald zu besetzen. Unverheiratete Bewerber wollen ihre Gesuche nebst Zeugnissen bis zum 6. Dezember 1901 anher einreichen. 
Hanau, 11. November 1901. 
Das Vorsteheramt der Israeliten: Dr. Bamberger."      

   
Zum Tod von Lehrer Neumann (zeitweise - vor 1880? -  Lehrer in Lohrhaupten) (1920)      

Friedberg Israelit 11031920.jpg (111219 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 11. März 1920: "Friedberg in Hessen, 7. März (1920). Unsere Gemeinde hat einen schweren Verlust erlitten. Am Heiligen Schabbat mit der Toralesung Teruma starb in Frankfurt am Main infolge einer Operation Herr Lehrer Neumann, der mehr als zwanzig Jahre die Funktionen eines Lehrers, Kantors und Schochets hier ausgeübt hat. Schüler der Präparandenanstalt zu Burgpreppach und des Seminars zu Köln war er nacheinander in Lohrhaupten, Herborn, an der Israelitischen Religionsgesellschaft in Gießen, in Reinheim, Groß-Gerau und schließlich dahier tätig. Überall wusste er sich durch große Pflichttreue und Gewissenhaftigkeit die Zufriedenheit der Gemeinden zu erwerben. An seinem Grabe sprachen Herr Rabbiner Dr. Sander, Gießen, der besonders das Lehrgeschick des Verstorbenen hervorhob, Herr Lehrer Ehrmann, dahier, für den ‚Unabhängigen Verein israelitischer Lehrer Hessens’ und für den ‚Bund gesetzestreuer jüdischer Lehrer Deutschlands’, denen der Verewigte angehört hatte, Herr Rektor Philipps von der hiesigen Volksschule, das Vorstandsmitglied Herr Ferdinand Krämer für die Gemeinde und Herr Studienassessor Ehrmann, Frankfurt am Main, im Namen der Schüler. Möge sein Andenken ein gesegnetes sein! Seine Seele sei eingebunden in den Bund des Lebens."  

  
    
Aus dem jüdischen Gemeindeleben  
Lohrhaupten - das "hessische Eldorado der Hundertjährigen" - Artikel von 1882

Lohrhaupten Israelit 26071882.jpg (62297 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" von 26. Juli 1882: "Hanau, 10. Juli (1882). Lohrhaupten scheint das hessische Eldorado der Hundertjährigen zu sein, zum mindesten aber einen Beleg zu der verbreiteten Ansicht zu liefern, dass unter den Juden die längstlebenden Menschen zu finden sind. In der nur 11 Familien bestehenden israelitischen Gemeinde zu Lohrhaupten befinden sich vier Personen, welche zusammen nicht weniger als 371 Lebensjahre zählen. Der Jüngste dieses Vierblattes ist ein 82jähriger Mann, ihm voransteht ein 84jähriger, der aber von einem 100jährigen, dessen Auge allerdings fast ganz umnachtet ist, an Rüstigkeit und leichter Beweglichkeit noch übertroffen wird. Die älteste Person ist eine 105jährige Frau."

     
   
Berichte über einzelne Personen aus der jüdischen Gemeinde 
vgl. einen Bericht über David Ehrlich aus Lohrhaupten (gest. 1875 in Schweinfurt, siehe Bericht)  
  
Zum Tod des jungen, aus Lohrhaupten stammenden Lehrers Wolf Schafheimer (1901)

Graefenhausen Israelit 05081901.jpg (95232 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 5. August 1901: "Groß-Gerau, 1. August (1901). Soeben wurde mir die tieftraurige Nachricht, dass mein lieber Freunde und Studiengenosse, Herr Lehrer Wolf Schafheimer, nach schwerem Leiden das Zeitliche gesegnet hat. Wer ihn gekannt, wird ihn nur als wahren, echten Jehudi betrauern müssen. Zuletzt als Lehrer in der israelitischen Gemeinde zu Gräfenhausen bei Darmstadt tätig, war er stets bemüht, das religiöse Leben dieser Gemeinde zu fördern und zu verbessern. Seinen lieben Eltern und Geschwistern war er ein steter Wohltäter. Leider sollte ihm nur ein kurzes Leben beschieden sein. So wurde er im letzten Vierteljahr von einer tückischen Krankheit befallen, die ihn nötigte, seinem Berufe zu entsagen. Bei seinen Eltern in Lohrhaupten bei Gelnhausen fand er leider die erhoffte Genesung nicht, denn am 5. Aw (= 21. Juli 1901) hauchte er seine reine Seele aus in dem noch so jugendlichen Alter von kaum 24 Jahren. In seiner Berufstätigkeit galt er als ein gewissenhafter, berufsfreudiger Lehrer, und erfreute sich derselbe auch stets der Anerkennung seiner Vorgesetzten und seiner Gemeinde. S. Hofmann, Lehrer."   

         
     
Anzeigen jüdischer Gewerbebetriebe und Privatpersonen
Private Anzeige - Stellengesuch (1877)  

Lohrhaupten Israelit 19121877.jpg (25998 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 19. Dezember 1877: "Ein Vorbeter und nicht examinierter Lehrer, der seit mehreren Jahren hebräischen Unterricht gründlich erteilt, wünscht sofort Anstellung.
Zu wenden an Herrn L. Goldstein in Lohrhaupten bei Bieber (Kurhessen)."

  
   

    
Zur Geschichte der Synagoge

Zunächst war vermutlich ein Betsaal vorhanden. 1889 wurde eine neue Synagoge erbaut.  

Die Synagoge in Lohrhaupten war integriert in ein charakteristisches jüdisches Gemeindezentrum mit hohen Rundbogenfenstern im Bereich des Betsaales. Im Gebäude befand sich auch die Lehrerwohnung und der Raum für die jüdische Schule.

Beim Novemberpogrom 1938 wurden die Fenster der Synagoge eingeworfen; über weitere Zerstörungen ist nichts bekannt. Das Synagogengebäude kam in Privatbesitz und wurde als Lager verwendet.

Über das weitere Schicksal des Gebäudes berichtet Thea Altaras (1988 S. 157): "Im Zuge der Errichtung neuer Garagen im Hof ließ der Besitzer die ehemalige Synagoge in den 1970er-Jahren abreißen, weil das Gebäude baufällig geworden sei. Er hätte es gerne als Kino eingerichtet, jedoch wegen der schlechten Isolierung des Gebäudes wären die Außenwände zum Hang bei schlechter Witterung undicht gewesen, und so ließ er diesen Gedanken fallen. Er selbst hat jedoch die ehemalige Synagoge nie repariert". Auf dem Platz der Synagoge wurden zwei Garagen erstellt.  
  
Adresse/Standort der Synagogein der Ortsmitte

Fotos
(Quelle: Arnsberg: Bilder-Dokumente S. 135).

Zeichnung der Synagoge und Zustand 
nach dem Abriss in den 1970er-Jahren
Lohrhaupten Synagoge 010.jpg (66469 Byte) Lohrhaupten Synagoge 199.jpg (82300 Byte)
  Federzeichnung der 
ehemaligen Synagoge
Die an Stelle der in den 1970er-Jahren
 abgebrochenen Synagoge erbauten Garagen
     
Begräbnisplatz der Lohrhaupter Juden: Altengronau Altengronau Friedhof 152.jpg (92267 Byte)  
  Grabstein für Sara Rosenthal aus
 Lohrhaupten (1871-1919) im 
jüdischen Friedhof Altengronau
 

    
     

Erinnerungsarbeit vor Ort - einzelne Berichte 

November 2009: Presseartikel zur jüdischen Geschichte in Lohrhaupten (erhalten von Fred G. Rausch)  
Lohrhaupten PA 112009.jpg (238589 Byte)Artikel von Holger Senzel im "Lohrer Echo" vom 7. November 2009 (Artikel):  18 Lohrhauptener Juden auf den Opferlisten
Reichspogromnacht: Fenster der Synagoge zerstört - Viele jüdische Einwohner ausgewandert - Gemeinschaft mit Mittelsinnern und Burgsinnern
Flörsbachtal-Lohrhaupten Große Zerstörungen waren in der Reichspogromnacht am 9. November 1938 in Lohrhaupten nicht zu beklagen. Nur die Fenster der Synagoge wurden eingeworfen. Aber 18 Juden, die in Lohrhaupten wohnten, starben durch die Nationalsozialisten...".    
 
 

   
    
Links und Literatur

Links:

Website der Gemeinde Flörsbachtal   

Literatur:  

Paul Arnsberg: Die jüdischen Gemeinden in Hessen. Anfang - Untergang - Neubeginn. 1971. Bd. I S. 497.
ders.: Die jüdischen Gemeinden in Hessen. Bilder - Dokumente. S. 135.
Thea Altaras: Synagogen in Hessen. Was geschah seit 1945? 1988 S. 156-157.
dies.: Das jüdische Rituelle Tauchbad und: Synagogen in Hessen. Was geschah seit 1945 Teil II. 1994. S. 136.
Studienkreis Deutscher Widerstand (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945. Hessen I Regierungsbezirk Darmstadt. 1995 S. 204.
Pinkas Hakehillot: Encyclopedia of Jewish Communities from their foundation till after the Holocaust. Germany Volume III: Hesse -  Hesse-Nassau - Frankfurt. Hg. von Yad Vashem 1992 (hebräisch) S. 494-495.
    


 

Article from "The Encyclopedia of Jewish life Before and During the Holocaust". 
First published in 2001 by NEW YORK UNIVERSITY PRESS; Copyright © 2001 by Yad Vashem Jerusalem, Israel.

Lohrhaupten (now part of Floersbachtal) Hesse Nassau. Dating from the 18th century, the Jewish community numbered 59 (7 % of the total) in 1861 and built a synagogue in 1889. Reduced to 21 in 1933, the community disbanded four years later and the nine remaining Jews left.  
   

  

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 10. Dezember 2011