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Buttenheim (Kreis
Bamberg)
Jüdische Geschichte / Synagoge
Übersicht:
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde (english
version)
In Buttenheim bestand eine jüdische Gemeinde bis 1938.
Erstmals werden 1593 Juden am Ort genannt, jedoch handelte es sich dabei
wohl um ortsanwesende, auswärtige Juden. Ihnen wurde am 1593 verboten, in
Buttenheim bei ihren Handelsaktivitäten vor Ort über den Kirchhof zu gehen. 1667
erlaubten die Herren von Stiebar vier jüdischen Familien (mit zusammen 16
Personen), sich auf den Trümmern
des im Bauernkrieg eingeäscherten oberen Schlosses in Buttenheim
anzusiedeln. Seit 1731 finden sich Aufzeichnungen in einem Geburtsregister der
Gemeinde. Um 1740 konnten weitere Familien zuziehen. 1763 lebten 44
jüdische Familien mit etwa 200 Personen am Ort. Geistiger Mentor der Gemeinde war seit 1777 der
Unterrabbiner Uri Feist, Sohn des
Samuel Feist aus Frensdorf. Uri Feist war von 1794 bis 1797
Rabbinatsverweser, 1797 bis 1802 Landrabbiner von Bamberg.
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Zahl der jüdischen Einwohner wie
folgt: 1809/10 176 jüdische Einwohner (21,4 % von insgesamt 822), 1867 73
(9,4 % von 779), 1880 54 (7,4 % von 734), 1890 27 (3,7 % von 723), 1900 11 (1,5
% von 726), 1910 19 (2,6 % von 732). Bereits Ende des 19. Jahrhunderts stand die
jüdische Gemeinde vor der Auflösung. Gottesdienste konnten kaum noch
stattfinden, da der Minjan nicht mehr zustande kam. 1892 wurden die jüdischen
Gemeinden Hirschaid und Buttenheim zu einer gemeinsamen Gemeinde
verbunden.
An Einrichtungen hatte die jüdische Gemeinde eine Synagoge (s.u.), eine
Religionsschule, ein rituelles Bad und sowie seit 1819 gemeinsam mit der
Nachbargemeinde Hirschaid einen Friedhof.
Zur Besorgung religiöser Aufgaben der Gemeinde war ein jüdischer Lehrer
angestellt, der zugleich als Vorbeter und Schochet fungierte (vgl.
Ausschreibungen der Stelle unten).
Die jüdische Gemeinde gehörte Anfang des 19. Jahrhunderts einige Jahre zum Bezirksrabbinat Adelsdorf
(1815 genannt anlässlich der Anstellung von Rabbiner Abraham Löb Stein), seit
Ende des 19. Jahrhundert zum Bezirksrabbinat Bamberg.
1933 lebten noch 18 jüdische Personen in Buttenheim (2,3 % von insgesamt
775 Einwohnern). Im Schuljahr 1932/33 erhielten noch drei jüdische Kinder
Religionsunterricht. Auf Grund der zunehmenden Repressalien und der Folgen des
wirtschaftlichen Boykotts sind in den folgenden Jahren alle jüdischen Einwohner
ausgewandert. Elf konnten nach England, sechs in die USA emigrieren. Zu den elf
nach England ausgewanderten Personen gehörte auch die letzte (vierköpfige)
jüdische Familie, die Buttenheim am 1. Juni 1939 verließ (Familie Habermann). Beim
Novemberpogrom 1938 waren den wenigen noch in Buttenheim wohnenden jüdischen
Einwohnern die Fensterscheiben eingeworfen worden.
Von den in Buttenheim geborenen und/oder
längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit
umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad
Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches
- Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen
Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945")): Karoline Fischer
(1875), Emma Glasberg geb. Schulhöfer (1874), Rosa Guggenheimer geb. Katz
(1864), Luise Weil geb. Katz (1869).
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer
Ausschreibungen der Stelle des Religionslehrers / Vorbeters / Schochet 1875 /
1882
Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 24. Februar 1875:
"Erledigte Lehrerstelle. Die hiesige Religionslehrer- und
Vorsängerstelle, Fixum Gulden 330 nebst freier Wohnung, verbunden mit der
Schächterfunktion, welche besonders honoriert wird, ist zu besetzen. Auf
beträchtliche Nebeneinkünfte, hauptsächlich durch Privatunterricht, ist
sichere Rechnung zu machen. Bewerber wollen sich baldigst unter Einsendung
ihrer Zeugnisse an den unterzeichneten Vorstand wenden.
Moses Bauer, Kultusvorstand, Buttenheim bei Bamberg." |
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Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 19. April 1882: "Erledigte
Lehrerstelle. Die hiesige Religionslehrer-, Vorsänger- und Schächterstelle
soll baldigst besetzt werden, und ist mit dieser Stelle ein jährlicher
fixer Gehalt von Mark 650 und freie Wohnung im Schulhause verbunden. Außerdem
ist auf Nebeneinkünfte – welche zwar nicht garantiert werden können
– sichere Rechnung zu machen. Bewerber wollen sich möglichst bald unter
Beifügung ihrer Zeugnisse an Unterzeichneten wenden. Buttenheim (Post
Hirschaid, Bayern).
Heinrich Katz, Kultus-Vorstand." |
Berichte zu einzelnen Personen aus der
Gemeinde
Zum Tod von Lob Schmitt (1882)
Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 6. Dezember 1882: "Nekrolog.
Am 12. Kislev (23. November) starb unser zweiter Vorstand, Herr Löb
Schmitt, eines unterer ehrenwertesten und geachtetsten Gemeindemitglieder,
in einem Alter von kaum 47 Jahren, in Golde eines Hirnschlages, der ihn
auf dem Markte zu Bamberg plötzlich überfiel. Der Verewigte war ein Mann
von seltener Arbeitsamkeit, Strebsamkeit, Pünktlichkeit und
Gewissenhaftigkeit. Seine Reellität machte ihn in allen Kreisen beliebt
und verlieh ihm die größte Achtung, bei Allen, die ihn kannten und mit
ihm Umgang hatten. Sein Wohltätigkeitssinn kannte keine Grenzen und
namentlich machte es ihm ein Vergnügen zu sehen, wie seine wackere
Frau reichliches Almosen spendete. So lebte und wirkte er, still und
bescheiden, im Kreise der Seinen, auch von seinen christlichen Mitbürgern
im höchsten Grade geachtet. Erst die Folgezeit wird uns die große Lücke
fühlen lassen, welche sein leider allzu früher, plötzlicher Tod der
hiesigen israelitischen Gemeinde geschlagen. Welch treuer und liebevoller
Gatte, welch zärtlicher und sorgsamer Vater er war, das vermag nur der
tiefe Jammer zu besagten, der die Seinigen erfüllt und fast untröstbar
macht. Am Tag vor Schabbat Paraschat
Wajischlach (?) verbrachte man die irdische Hülle von Bamberg aus
nach dem hiesigen Friedhofe, woselbst unser Herr Lehrer in tief
ergreifenden Worten die Grabrede hielt. Kein Auge blieb tränenleer und
die große Teilnahme bewies zur Genüge, in welch großer Achtung der
selige Verblichene bei all seinen Mitbürgern ohne Unterschied der
Konfession gestanden hatte. So mögen denn diese Worte seinen trauernden
Hinterbliebenen als Trost dienen. Mögen denn seine gehorsamen Kinder dem
teuren, zu früh verblichenen Vater nachwandeln, unterstützt vom
Biedersinn ihrer teuren Mutter, die in edlem Wetteifer dem gel. Gatten
zeitlebens als wackere
Frau zur Seite gestanden. So wird sein Stern in einer höheren Welt
fortleuchten, sein Licht aber auch da nicht erlöschen, wo er so gerne
geweilt und gelebt hat. Buttenheim bei Bamberg Mittwoch, Paraschat
Wajeschew." |
Zum Tod des langjährigen Kultusvorstandes Heinrich Katz (1891)
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 4. Juni 1891: "Die
nunmehr nur noch aus einigen Familien bestehende Gemeinde Buttenheim
bei Bamberg (statt Lemberg), einst der Sitz bedeutender Toralehrer,
hat wieder einen herben Verlust erlitten, da am vergangenen Donnerstag, 13.
Ijar (= 18.Mai 1891) Herr Heinrich Katz, der viele Jahre in
segenbringender Weise als Kultusvorstand dortselbst wirkte, nach
14-tägigem Krankenlager im Alter von 60 Jahren in ein besseres Jenseits
entschlummerte. Der selig Entschlafene verwaltete sein Amt mit Hingebung,
Opferwilligkeit und der pünktlichsten Gewissenhaftigkeit und war stets
bestrebt, die althergebrachten Gemeindeinstitutionen getreulich zu
erhalten. Noch am vergangenen Pessach sorgte er dafür, dass es
ermöglicht wurde, mit Minjan Beter zu sein, und man die nötige
Zehnzahl teilweise von auswärts zusammenbrachte. Als Geschäftsmann war
strengste Reellität und peinlichste Rechtschaffenheit sein
unumstößliches Prinzip, und sein ehrenhafter Ruf war nicht nur in seiner
Heimat, sondern in vielen Gauen Deutschlands, wohin ihn seine vielfachen
geschäftlichen Reisen führten, allbekannt. Die Teilnahme an der
Beerdigung war eine allgemeine. Herr Lehrer Rau aus Hirschaid gab in
kurzer, wohlgelungener Rede ein getreues Bild des selig Entschlafenen.
Seine Seele sei eingebunden in den Bund des Lebens.
O." |
Über Levi Strauss (1829-1902)
Levi Strauss (geb. 1829 in Buttenheim, gest. 1902 in San Francisco). Levi
Strauß wuchs in Buttenheim in ärmlichen Verhältnissen auf. Nach dem Tod des
Ehemanns wanderte seine Mutter mit den Kindern in die USA aus. In New York
hatten sich bereits die beiden ältesten Söhne niedergelassen. Nachdem erste
Nachrichten von Goldfunden die amerikanische Ostküste erreichten, beschloss
Levi, sein Glück im Westen zu versuchen. Er begründete in San Francisco ein
Handelshaus. In seinem Sortiment war alles, was die Goldgräber und Pioniere des
Wilden Westens zum Leben brauchten.
Siehe u.a. Wikipedia-Artikel
zu Levi Strauss
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Anzeigen
jüdischer Gewerbebetriebe und Privatpersonen
Anzeigen von Frau Max Weißmann (1903 / 1912)
Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 22. April 1903:
"Suche bis 1. Juni für meinen Haushalt (4 Personen) ein tüchtiges Mädchen,
das selbstständig Küche und Haushalt versieht. Zweites Mädchen
vorhanden.
Frau Max Weißmann, Buttenheim bei Bamberg." |
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Anzeige
im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 28. Juni 1912:
"Für ein Geschäftshaus auf dem Lande wird ein tüchtiges Fräulein
für Küche und Haus gegen gute Bezahlung gesucht. Frau Max Weißmann,
Buttenheim in Oberfranken." |
Zur Geschichte der Synagoge
Im Bereich des abgegangenen Oberen Schlosses, wo die
jüdischen Familien ihre Häuser bauen konnten, durften sie 1740 auch eine
Synagoge bauen. Die Schönheit der gemeinsam mit den jüdischen Familien in
Gunzendorf im Rokokostil erbauten Synagoge war weithin bekannt.
Berichte in jüdischen Periodika zur Synagoge in
Buttenheim
Artikel
in der "CV-Zeitung" vom 27. Mai 1937: "Die im Jahre 1740 erbaute Synagoge
in Buttenheim bei Bamberg ist verkauft worden. Die Jüdische Gemeinde
Buttenheim entstand nach dem 30jährigen Kriege." |
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Artikel
in der "Bayerischen Israelitischen Gemeindezeitung" vom 15. Mai
1937: "Die Synagoge von Buttenheim 1740-1937. Im Nürnberg-Fürther
Gemeindeblatt vom 1. Januar 1929 nannte Theodor Harburger unter den
wenigen Synagogen, die in ihrer Urgestalt auf unsere Zeit herübergerettet
worden seien, auch diejenige von Buttenheim und er wähnte ganz besonders
die spielerische Schönheit des frühen Rokoko im Innern dieses Bethauses.
Heute ist diese 1740 erbaute Synagoge verkauft; der letzte männliche
jüdische Einwohner von Buttenheim setzte seine Unterschrift unter die
Verkaufsurkunde neben die der vertretungsberechtigten Vorstände der
Nachbargemeinde Hirschaid, mit der Buttenheim durch Beschluss des
Bezirksamtes Bamberg I vom 21. März 1892 vereinigt worden war. Zu Ende
ist ein Kapitel fränkischer Judengeschichte, über das uns Pfarrer
Grandinger in seinem Buttenheimer Heimatbuch wertvollen Aufschluss
gibt.
1525 im Bauernkrieg war das obere Schloss der Reichsfreiherr von Stiebar
niedergebrannt. Nach dem 30jährigen Kriege, im Jahre 1667 siedelten sich
im Hofe und in den Ruinen dieses Schlosses vier jüdische Familien mit 16
Seelen an und wurden von diesen adeligen Herren in Schutz genommen. Im
Jahre 1740 war die Zahl der in Buttenheim und im benachbarten Gunzendorf
wohnenden Juden auf 191 gestiegen und in diesem Jahre wurde neben dem
oberen Schlosse die Synagoge erbaut. Ihren Höhepunkt erreichte die
Gemeinde Buttenheim im Jahre 1763 mit 200 Seelen in 44 Haushaltungen. Seit
1777 war Buttenheim Sitz des Unterrabbiners Uri Feist, eines Sohnes des
Samuel Feist aus Frensdorf. Uri Feist war von 1794 bis 1797
Rabbinatsverweser, 1797 bis 1802 Landrabbiner von Bamberg.
Die Juden von Buttenheim, Gunzendorf und Hirschaid wurden bis 1819 auf dem
Friedhof der Gemeinde Adelsdorf in Zeckern begraben. 1819 erwarben die
Juden dieser drei Gemeinden einen Begräbnisplatz auf der Glatzau bei
Seigendorf, der jetzt im alleinigen Eigentum der Gemeinde Hirschaid steht.
In der Zeit zwischen 1827 und 1839 fand in Buttenheim eine starke
Auswanderung jüdischer Gemeindemitglieder nach Nordamerika statt und
heute nach 100 Jahren hat ein auswandernder Buttenheimer Jude ein von
seinen Ahnen stammendes Sefer (Torarolle) mit in seine neue Heimat nach
Brooklyn genommen, wo es in einem besonders feierlichen Akt unter großer
Teilnahme der Gemeinde in die Synagoge verbracht worden ist. Die
holzgeschnitzte Umrahmung des Aron hakodesch (Toraschrein), die der
Buttenheimer Synagoge ganz besonders ihren Charakter verlieh, hat im
Vorraum der Bamberger Synagoge zur Erinnerung an die ehemalige
Kultusgemeinde Buttenheim Aufstellung gefunden. M.M." |
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Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 27. Mai 1937:
"München. Die im Jahre 1740 erbaute Synagoge in Buttenheim bei
Bamberg ist verkauft worden. Die Jüdische Gemeinde Buttenheim entstand
nach dem 30jährigen Kriege. Die künstlerisch geschnitzte Umrahmung des
Aron Hakodesch der Synagoge ist nach Bamberg in die Obhut der dortigen
Gemeinde gebracht worden." |
Das Synagogengebäude wurde nach dem Verkauf völlig umgestaltet und zunächst
als Stall, dann als Lagerhalle verwendet. Heute sind nur noch die Reste von zwei
Außenmauern erhalten.
Adresse/Standort der Synagoge: Marktstraße 8
(früher: Haus Nr. 33a)
Fotos
(Historische Fotos von Theodor Harburger, Aufnahmen von
1928; Quelle: Central Archives for the
History of the Jewish People, Jerusalem; veröffentlicht in Th.
Harburger: "Die Inventarisation jüdischer Kunst- und Kulturdenkmäler in Bayern.
1998 Bd. 2 S. 134-135)
Historische
Innenaufnahmen
der Synagoge |
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Blick zum
Toraschrein |
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Das Synagogengebäude 2004
/ 2008
(Fotos: Jürgen Hanke, Kronach;
www.synagogen.info) |
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| Die Außenmauern der
ehemaligen Synagoge sind erhalten |
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| Ostseite
(links) und Südseite (rechts) der ehemaligen Synagoge; das Gebäude wurde
inzwischen restauriert (vgl. oben: Zustand von 2004) |
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Levi-Strauss-Museum
(Fotos: Hahn,
Aufnahmedatum: 12.4.2007) |
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Blick auf das
Levi-Strauss-Museum |
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| In den
Ausstellungsräumen |
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Erinnerung an die Familie
Habermann
(Foto: Jürgen Hanke, Kronach) |
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Die Gedenktafel
für die Familie Habermann wurde am 4. Mai 2003 feierlich enthüllt. Sie
befindet sich gegenüber dem ehemaligen Wohnhaus der Familie in der
Schlossstraße |
Links und Literatur
Links:
Literatur:

Article from "The Encyclopedia of Jewish life Before and During the
Holocaust".
First published in 2001 by NEW
YORK UNIVERSITY PRESS; Copyright © 2001 by Yad
Vashem Jerusalem, Israel.
Buttenheim Upper Franconia.
Jews were possibly present from the late 16th century. In 1740 they erected a
beautiful synagogue in the rococo style. The Jewish population reached 176 in
1810 (total 822) but many emigrated to the United States in the 1827-39 period
and the population continued to decline steadily, leaving 18 in 1933. All
emigrated in 1934-39, including 11 to England and six to the United States.

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